Ananda

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Dieser Artikel erläutert den Vertrauten und Schüler des Buddha; in anderen Bedeutungen siehe auch Ananda (Begriffsklärung).

Ananda (skt. für Abwesenheit von Unglück, sprich: Glück, 5. Jh. v. Chr.), ein Cousin des Buddha, war in den letzten Jahren des Lebens des Buddha sein Lieblingsjünger. Er gilt als Bewahrer des Dharma, da er nach dessen Tod (Erlöschen) als Zeuge für die Äußerungen des Buddha auftreten und diese nach allgemeinem Ermessen originalgetreu wiedergeben konnte, als das erste Buch des Pali-Kanons zusammengefasst wurde.

Ananda erreichte beim Buddha, dass auch Frauen zu Vollordination zur Bhikkhuni zugelassen wurden und einen Nonnen-Orden einrichten durften. Die Ordensdisziplin der Mönche (Vinaya) wurde dafür um einige Regeln zu der für Nonnen erweitert.[1]

Zusammen mit Moggalana und Sariputta war er einer der drei bedeutendsten Jünger des Buddha.

Legende[Bearbeiten]

Nach seiner Erleuchtung hatte Budhha zwanzig Jahre lang niemanden, der ihn begleitete. Als er 55 Jahre alt wurde, wählte er Ananda als seinen Begleiter, der einzige seiner Schüler, der ihm nicht seine Dienste angeboten hatte. Ananda nahm nun an, allerdings unter acht strengen Voraussetzungen, darunter die, dass es ihm nicht erlaubt sein würde, die speziellen Opfer an Kleidung und Nahrung anzunehmen, die dem Buddha zuteilwurden.

Ananda überlebte den Buddha viele Jahre und starb im Alter von 120 Jahren auf einer Barke in der Mitte des Flusses Ganges. Gemäß seinem Wunsch wurde sein Körper in zwei Hälften zerteilt, so dass die Führer des nördlichen und des südlichen Ufers ihren Anteil haben konnten. Über seinen Habseligkeiten wurden Stupas errichtet.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://tipitaka.wikia.com/wiki/Vinaya_Pitaka Vinaya Pitaka auf Englisch. Gute Überschaubarkeit bzgl. des Unterschiedes der Regeln für Mönche und Nonnen.
  2. Charles Higham: Encyclopedia of Ancient Asian Civilizations. Facts on Files, New York 2004, ISBN 0-8160-4640-9.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]