Aperturblende
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Die Aperturblende (auch Öffnungsblende) begrenzt bei einem optischen System (kreisförmig) die Größe des Strahlenbündels. Sie bestimmt die Auflösung, Helligkeit und Schärfentiefe der optischen Abbildung. Bei Verkleinerung der Öffnung der Aperturblende werden Helligkeit und Auflösung geringer, die Schärfentiefe wird größer und der Bildausschnitt bleibt erhalten.
Aperturblenden befinden sich immer abseits von Bildebene, Objektebene und Zwischenbildebene. Die Aperturblende (zum Beispiel eine Irisblende) kann also nicht beliebig im Strahlengang positioniert werden, da sie sonst als Gesichtsfeldblende wirken würde.
Die Bilder der Aperturblende heißen Eintrittspupille (objektseitig) und Austrittspupille (bildseitig).
Beim Auge wirkt die Iris als Aperturblende.
Siehe auch: Fotografische Blende, Gesichtsfeldblende


