Aqueduto das Águas Livres

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Aqueduto das Águas Livres

Das Aqueduto das Águas Livres hat eine Länge von 19 km und erstreckt sich von Queluz über Caneças bis in den Lissabonner Stadtteil Amoreiras. Das Aquädukt gehört zu den weltweit größten Bauten seiner Art. Am imposantesten ist der Aquädukt im Alcântara-Tal, welches er in 14 gotischen Bögen überspannt. Der höchste der Bögen hat eine Höhe von 65 m und eine Breite von 28 m. Der Bau wurde im 18. Jahrhundert auf eine Initiative vom Stadtbevollmächtigten Cláudio Gorgel do Amaral errichtet. Der Bau trug wesentlich zur Lösung der chronischen Probleme von Lissabons Wasserversorgung bei. Das große Erdbeben im Jahr 1755 überstand das Aquädukt unbeschädigt.

Der Betrieb wurde im Jahr 1967 eingestellt. Heute kann das aus Kalkstein errichtete Bauwerk besichtigt und begangen werden. Von dort aus hat man einen Ausblick über die nördlichen Stadtteile Lissabons.

Der unscheinbare Eingang liegt an der Straße Calçada da Quintinha im Stadtteil Campolide. In Campolide gibt es kleine Wegweiser zum Aquädukt, die aber so unscheinbar sind wie der Eingang.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aqueduto das Águas Livres – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

38.726666666667-9.1666666666667Koordinaten: 38° 43′ 36″ N, 9° 10′ 0″ W