Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände e.V. (BDC) ist der Dachverband der vokalen Amateurmusik in Deutschland und vereinigt dabei sechs auf Bundesebene tätige Chorverbände mit insgesamt ca. 34.000 Chören und 800.000 Mitgliedern. Sie wurde 1952 als Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände (ADC) gegründet. Seit 2012 firmiert sie unter ihrem gegenwärtigen Namen.

Mitglieder sind

sowie die kirchlichen Chorverbände

Der Deutsche Chorverband (DCV; entstanden aus dem Zusammenschluss von Deutscher Sängerbund und Deutscher Allgemeiner Sängerbund) ist am 31. Dezember 2011 aus der BDC ausgeschieden.

Zu den Hauptaufgaben des Verbandes zählen

  • die Vernetzung der Mitgliedsverbände untereinander sowie mit anderen nationalen und internationalen Verbänden der Kulturszene
  • die Funktion als zentrales Sprachrohr der Amateur-Chorlandschaft in Deutschland gegenüber der Politik, den Medien und der Öffentlichkeit.
  • die Ausrichtung eigener, beispielhafter Projekte zur Förderung der Chormusik in Deutschland und
  • die Koordination des Antragsverfahrens für die Zelter-Plakette

Seit 1969 verleiht die BDC den Titel Chordirektor BDC (ehemals: Chordirektor ADC) als höchste Exzellenz-Auszeichnung für Dirigenten von Amateurchören.

Präsident der BDC ist seit Februar 2012 Hans Jaskulsky, Universitätsmusikdirektor an der Ruhr-Universität Bochum und Präsident des IAM. Vizepräsident ist KMD Christian Finke aus Berlin, Präsident des CEK. Generalsekretär ist seit September 2011 Simon Pickel.

Die Bundesvereinigung ist Trägerin des Internationalen Kammerchor-Wettbewerbs Marktoberdorf sowie der Tage der musikalischen Begegnung Musica Sacra International.

Weblinks[Bearbeiten]