Ascha
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Straubing-Bogen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Mitterfels | |
| Höhe: | 339 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,54 km² | |
| Einwohner: |
1.552 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 94347 | |
| Vorwahl: | 09961 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SR | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 78 116 | |
| Gemeindegliederung: | 26 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Burgstr. 1 94360 Mitterfels |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Zirngibl (CSU / Unabhängige Wähler) | |
| Lage der Gemeinde Ascha im Landkreis Straubing-Bogen | ||
Ascha ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Ascha liegt in der Region Donau-Wald im Vorwaldgebiet des Bayerischen Waldes.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Ascha hat 26 amtlich benannte Ortsteile[2]:
Es gibt die Gemarkungen Ascha, Bärnzell und Gschwendt.
[Bearbeiten] Geschichte
Ascha im gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Der Ort war Sitz einer Hofmark, die in der Zeit von 1609 bis 1791 im Besitz der Freiherren von Weichs war. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 1946 löste die amerikanische Militärregierung die Gemeinden Eggerszell und Pilgramsberg auf und teilte die Orte Willerszell, Krähhof und Höfling und die Gemeinde Gschwendt der Gemeinde Ascha zu. Im Zuge der Gebietsreform erfolgte am 1. Januar 1971 der freiwillige Anschluss der Gemeinde Bärnzell.[3] Seit 1978 ist Ascha Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mitterfels.
[Bearbeiten] Religionen
Zur seit 1589 nachgewiesenen katholischen Pfarrei Ascha gehören die Gemeinden Ascha und Falkenfels.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
- 1970: 946 Einwohner
- 1987: 1.152 Einwohner
- 2000: 1.425 Einwohner
[Bearbeiten] Politik
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 597.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 156.000 €.
[Bearbeiten] Wappen
Das Wappen wurde am 22. Oktober 1982 durch die Regierung von Niederbayern genehmigt.
Blasonierung: „In Schwarz eine durchgehende silberne Spitze, darin auf grünem Dreiberg, der mit drei silbernen Eschenblättern an einem Stiel belegt ist, eine grüne Tanne, deren Stamm mit einem waagrechten schwarzen Pflug überdeckt ist.“[4]
Die silberne Spitze ist das Wappen der Freiherren von Weichs, die als Inhaber der Hofmark Ascha von 1607 bis 1796 wichtige Grund- und Niedergerichtsherren im Gemeindegebiet waren. Die grüne Tanne auf dem Dreiberg symbolisiert die geografische Lage der Gemeinde im Bayerischen Wald und erinnert in Verbindung mit dem Pflug zugleich an die Rodungstätigkeit zur Zeit der frühen Besiedlung, die noch im Ortsnamen Geschwendt zum Ausdruck kommt. Der Pflug verweist auch auf die landwirtschaftliche Prägung und die enge Verbindung mit der Stadt Straubing, die ebenfalls einen Pflug im Wappen führt. Die drei Eschenblätter sind ein für den Ortsnamen Ascha (von althochdeutsch "ask"/Esche) redendes Bild.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Kirche Mariä Himmelfahrt ist ein spätbarockes Bauwerk, das um 1740 entstand. Auch die Ausstattung sowie Grabmäler stammen aus dem 18. Jahrhundert.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 83 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 21 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 475. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 14 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 7 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 875 ha, davon waren 462 ha Ackerfläche und 410 ha Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
- Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 55 Kindern
- Volksschulen: 1 mit 8 Lehrern und 173 Schülern
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111224/225339&attr=OBJ&val=826
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 437
- ↑ Haus der Bayerischen Geschichte - Wappenangaben
[Bearbeiten] Weblinks
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