Astrid-Lindgren-Preis (Deutschland)

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Der deutsche Astrid-Lindgren-Preis ist ein Kinderliteraturpreis, der zu Ehren der Autorin Astrid Lindgren zu deren runden Geburtstagen vom Verlag Friedrich Oetinger verliehen wird. Ebenso wie der schwedische Astrid-Lindgren-Preis wurde er erstmals 1967 ausgelobt.

Der Preis wird jeweils vom Verlag für unveröffentlichte, in deutscher Sprache verfasste Manuskripte ausgeschrieben. Über die Preisvergabe entscheidet eine vierköpfige Jury. Als Preisgeld war zuletzt (2007) eine Summe von 10.000 € ausgeschrieben. Die mit dem Preis ausgezeichneten Werke werden außerdem im Oetinger-Verlag verlegt.[1]

Bisher ausgeschriebene Preise[Bearbeiten]

Die Preise werden zu runden Geburtstagen von Astrid Lindgren ausgeschrieben. Die eingeklammerte Zahl hinter der Jahreszahl in der folgenden Liste der bisherigen Preisträger gibt an, um das wie vielte Jubiläum es sich handelt.

  • 1969 (60.): Hilde Heisinger: Tim und die Unsichtbaren.
  • 1973 (65.): Eugen Oker: Babba, sagt der Maxl, du musst mir eine Geschichte erzählen.
  • 1977 (70.): (nicht vergeben)
  • 1989 (80.): Karla Schneider: Fünfeinhalb Tage zur Erdbeerzeit.
  • 1999 (90.): Susanne Ellensohn: Der lange Hans oder die heimliche Flucht.
  • 2007 (100.): (nicht vergeben)[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAstrid-Lindgren-Preis 2007. Verlagsgruppe Friedrich Oetinger, 21. November 2006, abgerufen am 17. Juni 2009 (Ausschreibung).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAstrid-Lindgren-Preis wird nicht vergeben – Preisgeld wird an SOS-Astrid-Lindgren-Kinderdorf gespendet. Verlagsgruppe Friedrich Oetinger, 16. Juli 2007, abgerufen am 17. Juni 2009.

Weblinks[Bearbeiten]