Verband österreichischer Kameraleute
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Der Verband österreichischer Kameraleute, auch Austrian Association of Cinematographers (AAC), ist ein 1976 gegründeter Verein zur Interessensvertretung österreichischer Kameraleute.
Sitz des AAC ist das Filmhaus am Spittelberg in Wien-Neubau. Der Verein zählt rund 150 Mitglieder, vorwiegend hauptberufliche Kameraleute. Der AAC ist Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Filmschaffenden (DVF) sowie der europäischen Vereinigung der Kameraverbände IMAGO.
[Bearbeiten] Mitgliedschaft
Die ordentliche Mitgliedschaft erfolgt auf Antrag durch Abstimmung des Vorstandes. Ordentliche Mitglieder sind hauptberufliche Kameraleute oder -assistenten sowie seit 2003 auch Filmlichtbestimmer, die im Bereich der digitalen Nachbearbeitung von Filmen größere Bedeutung zukommt. Außerordentliche Mitglieder sind jene unter drei Jahren Berufserfahrung sowie nebenberufliche Kameraleute und -assistenten.
[Bearbeiten] Auszeichnungen
Der AAC vergibt seit 2004 an der Diagonale den AAC-Preis für die beste Kameraarbeit des Jahres. Zum 30-jährigen Verbandsjubiläum 2006 wurden erstmals zwei Preise, in den Kategorien Beste Kameraarbeit Spiel- und Dokumentarfilm, als Diagonale-Preis Kameraarbeit vergeben. Seit 2007 heißen diese Preise Diagonale-Preis Bildgestaltung und sind mit je 1.500 Euro dotiert.
| Diagonale-Preis des Verbandes österreichischer Kameraleute | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | AAC-Preis Beste Kameraarbeit | |||
| 2004 | Bernhard Keller | Struggle | ||
| 2005 | Johannes Hammel, Rafael Ortega | Volver la Vista | ||
| Jahr | Beste Bildgestaltung Spielfilm | Beste Bildgeestaltung Dokumentarfilm | ||
| 2006 | Martin Gschlacht | Spiele Leben | Wolfgang Thaler | Working Man's Death |
| 2007 | Bernhard Keller | Fallen | Jo Molitoris | Kurz davor ist es passiert |
| 2008 | Martin Gschlacht | Revanche | Joerg Burger | Der Weg nach Mekka |

