Baalensee

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Baalensee
Fürstenberg-Baalensee mit Kirchturm.JPG
Geographische Lage Deutschland, Brandenburg
Zuflüsse Havel
Abfluss Havel
Orte am Ufer Fürstenberg/Havel
Daten
Koordinaten 53° 10′ 53″ N, 13° 8′ 53″ O53.18138888888913.14805555555651.6Koordinaten: 53° 10′ 53″ N, 13° 8′ 53″ O
Baalensee (Brandenburg)
Baalensee
Höhe über Meeresspiegel 51,6 m ü. NN
Fläche 19 haf5
Länge 600 mf6
Breite 400 mf7

Der Baalensee ist ein kleiner natürlicher See im Fürstenberger Seengebiet. Er liegt vollständig im Stadtgebiet von Fürstenberg/Havel im Landkreis Oberhavel in Brandenburg und wird von der Havel durchflossen.

Geographische Lage und Hydrographie[Bearbeiten]

Der Baalensee liegt im unmittelbaren Stadtgebiet von Fürstenberg/Havel.[1] Er ist der südöstliche der drei Seen, von denen der alte Stadtkern eingerahmt wird. Er ist circa 600 Meter lang und 400 Meter breit und hat eine Fläche von circa 19 Hektar.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Der See wurde bereits 1299 erstmals urkundlich genannt (stagnum Balam). Er gehörte neben 38 anderen namentlich genannten Seen zur Erstausstattung des Klosters Himmelpfort.[2] Das Kloster hatte das alleinige Nutzungsrecht auf diesem See. Der Name kann als slawischer Gewässername interpretiert werden, in der erschlossenen Bedeutung „feuchte Niederung“.[3]

Bewirtschaftung[Bearbeiten]

Der See wird von der Seenfischerei Krempig bewirtschaftet.[1]

Belege[Bearbeiten]

  1. a b c Gewässersteckbrief Baalensee auf anglermap.de
  2. Adolph Friedrich Johann Riedel: Codex Diplomaticus Brandenburgensis A. Erster Haupttheil oder Urkundensammlung zur Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, so wie der Städte und Burgen der Mark Brandenburg , XIII. Band, Die Uckermark: Lychen, Zehdenik, Templin, Angermünde, Kloster Chorin; Uckermärkische Urkunden. Berlin, Reimer 1857 Online bei Google Books
  3. Reinhard E. Fischer (Mitautoren: Elzbieta Foster, Klaus Müller, Gerhard Schlimpert, Sophie Wauer & Cornelia Willich): Brandenburgisches Namenbuch. Teil 10. Die Gewässernamen Brandenburgs. 369 S., Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996 ISBN 3-7400-1001-0 (S. 21)