Bali (Asura)

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Vamana und Bali, rechts Shukra mit warnend erhobenem Finger (Illustration aus der Bhagavata Purana, ca. 1700–1725)

Bali (Sanskrit, m. बलि bali[1]), auch Mahabali (महाबलि mahābali „großer Bali“ [2]), ist in der indischen Mythologie ein frommer König der dämonischen Daityas. Er ist der Sohn des Virochana, dem es gelingt, zum Beherrscher der ganzen Welt einschließlich der Ober- und der Unterwelt zu werden. Schließlich wird er von Vishnu, in Gestalt des Zwerg-Avatara Vamana überwunden und unterwirft sich. Der älteste Sohn von Bali und Kotavi (die auch als die Göttin der Daityas bezeichnet wird) ist der tausendarmige Bana.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bali. In: John Dowson: A classical dictionary of Hindu mythology and religion, geography, history, and literature. London 1879, S. 42.
  • Jan Knappert: Lexikon der indischen Mythologie. Heyne, München 1994, ISBN 3-453-07817-9, S. 63, s.v. Bali (2)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. bali. In: Monier Monier-Williams: Sanskrit-English Dictionary. Clarendon Press, Oxford 1899, S. 723, Sp. 3.
  2. mahābali. In: Monier Monier-Williams: Sanskrit-English Dictionary. Clarendon Press, Oxford 1899, S. 798, Sp. 1.