Barriereinsel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem geografischen Begriff Barriereinsel. Zu Inseln siehe Barrier Island.

Barriereinseln sind dem Festland vorgelagerte Inseln, die einen Teil des Meeres vom offenen Meer abtrennen. Sie liegen parallel zur Küste und haben eine längliche, schmale Form. Zur See hin formen oft Dünen die Oberfläche, zur Landseite sind sie flach. Entstanden sind sie durch Ablagerungen von Wellen, Strömungen und Wind. Ihre Entstehung erfordert ein flaches Küstenvorfeld, einen ausreichend großen Sedimentvorrat und einen schwachen bis mäßigen Tidenhub. Ist der Tidenhub zu schwach, entstehen Nehrungen, ist der Tidenhub höher als 4 m, entstehen Sandbänke.

Beispiele für Barriereinseln sind die West- und Ostfriesischen Inseln[1], die Outer Banks vor North Carolina an der amerikanischen Ostküste oder Virginia Key, Key Biscayne oder St. George Island vor den Küsten Floridas.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Barrier islands – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Streif, Hansjörg: Das ostfriesische Küstengebiet – Nordsee, Inseln, Watten und Marschen. Berlin und Stuttgart. Borntraeger, Berlin 1990, ISBN 978-3-443-15051-8, S. 116