Miami Beach

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Miami Beach
Spitzname: The Beach
Miami-Dade County Florida Incorporated and Unincorporated areas Miami Beach Highlighted.svg
Lage in County und Bundesstaat
Basisdaten
Gründung: 1915
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Florida
County:

Miami-Dade County

Koordinaten: 25° 49′ N, 80° 8′ W25.813025-80.1340638888891Koordinaten: 25° 49′ N, 80° 8′ W
Zeitzone: Eastern (UTC−5/−4)
Einwohner:
– Metropolregion:
87.779 (Stand: 2010)
5.564.635 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 4.823 Einwohner je km²
Fläche: 48,5 km² (ca. 19 mi²)
davon 18,2 km² (ca. 7 mi²) Land
Höhe: 1 m
Postleitzahlen: 33109, 33139, 33140, 33141
Vorwahl: +1 305
FIPS:

12-45025

GNIS-ID: 0286750
Website: web.miamibeachfl.gov
Bürgermeister: Philip Levine
MiamiSouthBeachPanoramaEdit.jpg
Strand von Miami Beach

Miami Beach ist eine sehr dicht besiedelte Stadt im Miami-Dade County im US-Bundesstaat Florida mit 87.779 Einwohnern (Stand: 2010).

In Miami Beach befinden sich hunderte von Hotels, Ferienhäusern, Restaurants und Nachtclubs. Gut verdienende Personen, wie beispielsweise einige Filmstars, haben sich hier Appartements gekauft. Hauptattraktion von Miami Beach ist das Art Déco-Viertel von South Beach und der sehr lange, den Hotels vorgelagerte Sandstrand, der die gesamte östliche Grenze der Stadt bildet.

Geographie[Bearbeiten]

Miami Beach befindet sich auf einer langgestreckten Insel zwischen der Biscayne Bay und dem Atlantischen Ozean. Das Stadtgebiet reicht von der Südspitze bis zur 87. Straße, umfasst also nicht die gesamte Insel. Umliegende Kommunen sind die beiden nördlich auf derselben Insel angrenzenden Orte Surfside und Bal Harbour sowie die Insel Indian Creek und Miami auf der anderen Seite der Meeresbucht.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist tropisch und damit ganzjährig warm. Statistisch regnet es in den Sommermonaten – wenn auch nur kurzfristig – an durchschnittlich 40 % der Tage. Die Tagestemperaturen bewegen sich von Mai bis Oktober bei durchschnittlich 31 °C. In den kältesten Monaten von Dezember bis Februar herrscht mit durchschnittlichen Tagestemperaturen von 24 °C immer noch angenehme Wärme. Im Sommer führt vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit dazu, dass die gefühlten Temperaturen deutlich oberhalb der tatsächlichen Temperatur liegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Das erste auf der Insel errichtete Gebäude war ein vom United States Life-Saving Service (welches später in die United States Coast Guard aufging) im Jahr 1876 gebautes Haus zur Aufnahme von Schiffbrüchigen auf Höhe der heutigen 72. Straße. In den 1880er Jahren wurde von Ezra Osborn und Elnathan Field eine Kokosnuss-Plantage errichtet, die aber unwirtschaftlich war und bald aufgegeben werden musste. Einer der Investoren in dieses Projekt war der Unternehmer John S. Collins, der später mit dem Anbau von Avocados und Mangos jedoch mehr Erfolg hatte.

Mit dem Beginn des Eisenbahnzeitalters und der Stadtgründung Miamis im Jahre 1896 auf der anderen Seite der Biscayne Bay entwickelte sich gleichzeitig auch der Hafen, im Zuge dessen mit dem Bau des Government Cut im Jahr 1905, einer Kanalverbindung zwischen Ozean und Bay, die neu gebildete Insel Fisher Island im Süden von der Hauptinsel abgetrennt wurde.

Im frühen 20. Jahrhundert erkannten die Unternehmerfamilie Collins, die Lummus-Brüder (zwei Bankiers aus Miami) und der aus Indianapolis stammende Unternehmer Carl G. Fisher das Potential von Miami Beach als Touristenziel. Am 12. Juni 1913 wurde die Fährverbindung von Miami auf die Insel durch die 2,5 Meilen lange Collins Bridge ersetzt, die bei ihrer Eröffnung die längste Holzbrücke der Welt war.[1] 1915 wurde mit dem Brown's Hotel (112 Ocean Drive) ein erstes Hotel auf der Insel errichtet, welches auch heute noch existiert. Zu diesem Zeitpunkt bestanden immer noch weite Teile der Landmasse aus Mangrovensümpfen, deren Trockenlegung in den darauf folgenden Jahren eine langwierige Aufgabe war. 1926 wurde anstelle der Collins Bridge der Venetian Causeway erbaut, der über die 1920 künstlich angelegten Venetian Islands führt.

Seit der Stadtgründung[Bearbeiten]

Verwüstungen im Jahr 1926

Die Stadt Miami Beach wurde am 26. März 1915 gegründet und 1917 offiziell als City ins Register eingetragen. Carl Fisher trieb in den 1920er Jahren die Entwicklung der Stadt als Winterwohnsitz von reichen Industriellen aus dem Norden und Mittleren Westen der USA maßgeblich voran. Neben der Errichtung von fünf weiteren Hotels wurden auf seine Initiative das Inselufer auf der Westseite befestigt und mehrere künstliche Inseln in der Bay aufgeschüttet. Dazu zählen Star Island, Palm Island und Hibiscus Island, die Sunset Islands, die Normandy Isle sowie die meisten der Venetian Islands.

Der Miami-Hurrikan von 1926 setzte wie in ganz Südflorida der prosperierenden Entwicklung der Stadt ein abruptes Ende. Aber schon in den 1930er Jahren entwickelte sich der Ort wieder zu einem beliebten Ziel von Touristen. In dieser Zeit wurde von Investoren auch das bekannte "Art Déco"-Viertel errichtet. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl von Miami Beach durch Zuzug aus dem Norden wie in der ganzen Region um das Vielfache. Hinzu kam eine große Anzahl an Exilkubanern nach der Kubanischen Revolution 1959.

Von 1959 bis 1971 fand in Miami Beach der Miss Universe-Wettbewerb statt. 1964 wurde der erste historische Boxkampf zwischen Cassius Clay und Sonny Liston in Miami Beach ausgetragen. Im Jahr 1968 veranstalteten die Republikanische und im Jahr 1972 die Demokratische Partei ihre Nominierungsparteitage in Miami Beach, an denen die Präsidentschaftskandidaten Richard Nixon (1968) und George McGovern (1972) nominiert wurden.

South Beach, der im Süden gelegene Teil von Miami Beach bis zur 25. Straße gehört heute zu den populärsten Gegenden der Stadt. Obwohl das Baden "oben ohne" bei Frauen in den USA verboten ist, wird es hier offiziell toleriert.[2] Die Fernsehserie Miami Vice trug maßgeblich zum hohen Bekanntheitsgrad von South Beach bei. Weitere bekannte Filme, die hier gedreht wurden, waren Scarface und The Birdcage.

Religionen[Bearbeiten]

In Miami Beach gibt es derzeit zwei Kirchen, die Miami Beach Community Church und die St. John Baptist Cathedral. (Stand: 2007). In der Umgebung der 41. Straße gibt es ein reges jüdisches Leben mit den entsprechenden Geschäften und Synagogen.

In Miami Beach befindet sich das Miami Beach Holocaust Memorial.

Demographische Daten[Bearbeiten]

Strand in South Beach

Gemäß der Volkszählung 2010 verteilten sich die damaligen 87.779 Einwohner auf 67.499 Haushalte. Die Bevölkerungsdichte lag bei 4.823 Einw./km². 87,4 % der Bevölkerung waren Weiße, 4,4 % Afroamerikaner, 0,3 % Ureinwohner und 1,9 % Asian Americans. 3,5 % waren Angehörige anderer Ethnien und 2,7 % verschiedener Ethnien. 53,0 % der Bevölkerung bestand aus Hispanics oder Latinos.

Im Jahr 2010 lebten in 15,0 % aller Haushalte Kinder unter 18 Jahren sowie 23,4 % aller Haushalte Personen mit mindestens 65 Jahren. 38,9 % der Haushalte waren Familienhaushalte (bestehend aus verheirateten Paaren mit oder ohne Nachkommen bzw. einem Elternteil mit Nachkomme). Die durchschnittliche Größe eines Haushalts lag bei 1,84 Personen und die durchschnittliche Familiengröße bei 2,70 Personen.

14,1 % der Bevölkerung waren jünger als 20 Jahre, 35,3 % waren 20 bis 39 Jahre alt, 29,2 % waren 40 bis 59 Jahre alt und 21,3 % waren mindestens 60 Jahre alt. Das mittlere Alter betrug 40 Jahre. 52,4 % der Bevölkerung waren männlich und 47,6 % weiblich.

Das durchschnittliche Jahreseinkommen lag bei 42.411$, dabei lebten 15,0 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.[3]

Im Jahr 2000 war englisch die Muttersprache von 32,75 % der Bevölkerung, spanisch sprachen 54,89 % und 12,36 % hatten eine andere Muttersprache.[4]

Politik[Bearbeiten]

Ex-Bürgermeisterin Matti Herrera Bower

Die Stadt besitzt ein sogenanntes Council Manager Government. Dabei wird die Stadt von dem Bürgermeister und vier Mitgliedern des Stadtrats regiert. Die Amtszeit des Bürgermeisters beträgt zwei Jahre, dieser darf dabei maximal drei Amtszeiten am Stück das Amt innehaben. Die Mitglieder des Stadtrats werden für vier Jahre mit maximal zwei Amtszeiten gewählt. Der amtierende Bürgermeister ist Philip Levine. Die Verwaltungsgeschäfte übernimmt ein Oberstadtdirektor, der von Stadtrat und Bürgermeister benannt wird.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Miami Beach hat Städtepartnerschaften mit

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Art Déco District[Bearbeiten]

Das Art-Déco-Viertel in South Beach

Im Art Déco District von Miami Beach findet man nach Napier (Neuseeland) das größte zusammenhängende Gebiet von Häusern in diesem Baustil. Die meisten der Gebäude stammen aus den 1930er und 1940er Jahren. Sie wurden auf der südlichen Spitze von Miami Beach bis etwa zum Dade Boulevard im Norden errichtet und sollten zwischenzeitlich abgerissen werden. Durch Proteste von Bürgerinitiativen konnte dies verhindert werden. Diese einmaligen architektonischen Schmuckstücke befinden sich in einer etwa 2,5 km² großen Zone, die von der „Miami Design Preservation League“ und anderen Denkmalschützern eingerichtet wurde. Der Art Déco District wurde 1979 als Miami Beach Architectural District zum U.S. historic dictrict erklärt. Das Gebiet liegt zwischen dem Atlantischen Ozean, der 5. Straße, der Alton Road und dem Collins Canal. Er umfasst 960 historische Bauten.

Der Ocean Drive, die Flaniermeile von Miami Beach, führt direkt durch den Art Déco District. Viele der Art-Déco-Gebäude werden heute als Hotels genutzt. Auch außerhalb des Distrikts befinden sich viele Art-Déco Gebäude.

LGBT-Szene[Bearbeiten]

In den 1980er und 1990er Jahren entwickelte sich eine ausgeprägte Schwulen- und Lesbenszene in Miami Beach. Über die Szene wurde das Stadtbild in South Beach erneuert und neue Geschäfte gegründet. Verschiedene Persönlichkeiten der Szene engagieren sich darüber hinaus in der lokalen Politik.[5]

In der Stadt gibt es einige Szenebars und -organisationen, außerdem finden hier verschiedene Events der Community statt.[5] Durch den Amtsantritt der gay-freundlichen Bürgermeisterin Matti Bower wurde die Szene gestärkt, die zuvor in den 2000er Jahren einen kurzzeitigen Niedergang erfuhr.[6] Schikanen seitens der Polizei störten zuvor zeitweilig das Bild einer für Homosexuelle aufgeschlossenen Stadt.[7][8][9] Im Februar 2010 erklärte die American Civil Liberties Union, sie werde eine Klage gegen die Stadt aufgrund andauernder polizeilicher Repressionen anstrengen.[10] Ihren Angaben zufolge sei die Polizei bekannt dafür, schwule Männer lediglich aufgrund ihres Aussehens einzusperren.[11] Der Polizeichef der Stadt erklärte die Vorfälle zu Einzelfällen, versprach aber, sich für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.[12] Im Januar 2010 erließ die Stadt ein Gesetz, das den bereits zuvor vorhandenen Schutz der LGBT-Bevölkerung stärkte[13] und die Lokalpolitik zu einer der fortschrittlichsten in Sachen Toleranz werden ließ.[5]

Obwohl Miami Beach bereits seit den 1980er Jahren ein Anziehungspunkt für Homosexuelle war, wurde erst im April 2009 erstmals eine Gay Pride-Veranstaltung durchgeführt.[14]

Musik und Kunst[Bearbeiten]

New World Center

Das Orchester New World Symphony wurde 1987 in Miami Beach gegründet, deren Leiter der Dirigent Michael Tilson Thomas ist. Im Jahr 2011 zog es in das von Architekt Frank Gehry erbaute New World Center.

Im Dezember findet die bekannte Kunstausstellung Art Basel Miami Beach statt, die eine der größten der Vereinigten Staaten ist. Die Hauptveranstaltung wird jährlich im Art Déco District durchgeführt, außerdem finden über den Großraum Miami verteilt mehrere kleinere Aktionen statt. Außerdem gibt es noch das seit 1974 jährlich bestehende Miami Beach Festival of the Arts sowie das Multimedia-Kunstfestival Sleepless Night.[15][16] Das World Erotic Art Museum Miami ist ein internationales Kunstmuseum für erotische Kunst in Miami Beach.

Bauwerke[Bearbeiten]

1111 Lincoln Road

Eines der bekanntesten Hotels der Stadt ist das Fontainebleau Miami Beach, das 1954 eröffnet und 2008 in das National Register of Historic Places eingetragen wurde. Bereits 2004 wurde das Ocean Spray Hotel in das Register eingetragen. 2010 wurde das Parkhaus mit der Adresse 1111 Lincoln Road eröffnet, das vom renommierten Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfen wurde.

Parks und Sportmöglichkeiten[Bearbeiten]

Es gibt ein breites Angebot von verschiedenen Stadtparks sowie mehrere sportliche Einrichtungen, sowie Spielwiesen und Möglichkeiten zum Camping. An Sportmöglichkeiten werden Volleyball, Inlinern, Tennis, Softball, Baseball, Football, Basketball, Fußball, Golfen und Schwimmen angeboten. Im März 2011 hat Miami Beach als eine der wenigen Städte der USA einen öffentlichen Radverleih ins Leben gerufen. Die sogenannten Deco-Bikes stehen an vielen Orten verteilt im Art-Déco-Viertel.[17]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die hauptsächlichen Beschäftigungszweige sind:

  • Ausbildung, Gesundheit und Soziales (14,7 %)
  • Handel und Einzelhandel (10,5 %)
  • Zukunftstechnologien, Management und Verwaltung (14,2 %)
  • Kunst, Unterhaltung, Nahrungsmittel und Restaurants (19,7 %)

Verkehr[Bearbeiten]

Interstate 195 (Julia Tuttle Causeway) nach Miami Beach

Miami Beach ist über vier Querungen der Biscayne Bay mit dem Festland verbunden. Sie verlaufen in Höhe der 5. (MacArthur Causeway), 17. (Venetian Causeway), 41. (Julia Tuttle Causeway, SR 112) und 71. (John F. Kennedy Causeway) Straße. Innerhalb des Stadtgebiets verläuft die Florida State Road 907. Der Miami International Airport befindet sich etwa 20 km westlich der Stadt. Miami Beach ist im Busnetz der Miami-Dade Transit eingebunden.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Mount Sinai Medical Center (eines der größten Krankenhäuser im Miami-Dade County)
  • Drei öffentliche Bibliotheken (größte an der 22nd Street und Collins Avenue)
  • Jewish Museum of Florida

Bildung[Bearbeiten]

Folgende Schulen gibt es in Miami Beach:

  • Biscayne Elementary School, ca. 1150 Schüler
  • North Beach Elementary School, ca. 1150 Schüler
  • Treasure Island Elementary School, ca. 1100 Schüler
  • Fienberg-Fisher Elementary School, ca. 800 Schüler
  • Miami Beach Senior High School, ca. 2600 Schüler
  • South Pointe Elementary
  • Nautilus Middle School

Die Florida International University besitzt einen Campus in Miami Beach.

Kriminalität[Bearbeiten]

Die Kriminalitätsrate lag im Jahr 2010 mit 616 Punkten (US-Durchschnitt: 266 Punkte) im hohen Bereich. Es gab acht Morde, 39 Vergewaltigungen, 352 Raubüberfälle, 465 Körperverletzungen, 1.192 Einbrüche, 6.957 Diebstähle, 594 Autodiebstähle und neun Brandstiftungen.[18]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Miami Beach geboren:

Bekannte Einwohner:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.miamibeach411.com/History/photo_collins_bridge_1.html
  2. Natalie O'Neill: Topless Protesters on South Beach. In: Miami New Times, 4. September 2008. Abgerufen am 26. Januar 2012. 
  3. Profile of General Population and Housing Characteristics: 2010. United States Census Bureau. Abgerufen am 17. März 2013.
  4. Sprachverteilung 2000. Modern Language Association. Abgerufen am 17. März 2013.
  5. a b c Miami Beach by the numbers - Miami Beach - MiamiHerald.com
  6. Gays leave unfriendly South Beach for Fort Lauderdale - Page 1 - News - Miami - Miami New Times
  7. Miami Beach Police face charges of anti-gay harassment :: EDGE Miami
  8. Gay Miami Beach Travel Guide, Gay South Beach Guide
  9. Steve Rothaus' Gay South Florida
  10. ACLU Gives Notice Of Intent To Sue Miami Beach For Unlawful Arrest Of Gay Men And Individuals Who Report Police Misconduct | American Civil Liberties Union
  11. ACLU To Sue Miami Beach For Targeting Gay Men | On Top Magazine :: Gay & Lesbian News, Entertainment, Commentary & Travel
  12. Police Chief Carlos Noriega Meets With Miami Beach's Gay Leaders Over ACLU Suit, Promises Changes - Miami News - Riptide
  13. Breaking News - Two New Local Ordinances Support Equality For Gay Residents Of Miami Beach And South Miami | Save Dade
  14. The Inaugural Miami Beach Gay Pride 2009 - Miami - Slideshows
  15. Sleep When You Die: Miami's Sleepless Night
  16. Sleepless Night
  17. Miami: Green Card erwünscht. Website des Magazins reisen EXCLUSIV, abgerufen am 15. Januar 2014.
  18. http://www.city-data.com/crime/crime-Miami-Beach-Florida.html