Bazilläre Angiomatose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Klassifikation nach ICD-10
A44.8 Sonstige Formen der Bartonellose
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Bei der bazillären Angiomatose handelt es sich um eine seltene Hautkrankheit, die häufiger bei AIDS-Patienten, weniger häufig bei anderen Immundefizienten auftritt. In diesen Patienten können Bartonella quintana und Bartonella henselae (Erreger der Katzenkratzkrankheit) durch Angiogenese typische Hautveränderungen hervorrufen. Dies sind rötlich-braune Papeln oder Knötchen, die ulzerieren können oder flächige Bereiche über Knochenläsionen verursachen. Die Hautläsionen können von Fieber, Schüttelfrost und sonstigen Allgemeinsymptomen begleitet werden.

Prinzipiell können alle Organe mitbefallen sein, neben einer Osteolyse sind dies besonders häufig die Peliosis hepatis mit angiomatösen Herden in der Leber, Hepatosplenomegalie und Allgemeinsymptomatik. Weitere Komplikationen sind Neuroretinitis, aseptische Meningitis und proliferative Läsionen im Zentralnervensystem (ZNS).

Quelle[Bearbeiten]


Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!