Benutzer:Nachtagent
Hier habe ich verschiedene Links gesammelt, die ich besonders interessant finde. Manche davon benutze ich zum Schnellzugriff.
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Hi - Willkommen auf der dunklen Seite der Nacht. Hier findest Du einige Perlen aus meiner Videostream-Fundgrube. Sie können dir dabei helfen, nach anstrengender Artikelarbeit hier auch einmal abzuschalten. Außerdem können dir die Filmchen einige ganz interessante Infos bringen. Das Ansehen wird sich für dich lohnen.
Dunkle Energie- Zur Beleuchtung des Urgrunds allen dinglichen Seins (Pt. 1)
Dekohärenz- Zur Beleuchtung des Urgrunds allen dinglichen Seins (Pt. 2)
Das Bankensystem- Ein Meisterwerk von Max Bock, hier in der Schnellversion. Wer reich werden, einen Planeten erobern, oder gar 287 Milliarden Planeten aus purem Gold erlangen will, der darf sich diesen Kurzfilm nicht entgehen lassen.
Bad is stronger than Good- Um „besser“ zu leben, besser zu lernen, um Dir das Fürchten zu lehren und um aufzuzeigen, warum unser Schulsystem meist ins Klo greift.
Das Gen des Teufels- Im Verlaufe der Evolution haben immer wieder die Einen die Anderen totgeschlagen. Von den Anderen ist nichts mehr übrig, weil von denen kann ja niemand mehr abstammen. Und was wurde aus den Einen? – Wir. Du, Ich...
Die Zahl Pi- Nach dem Komma hinter der Drei folgt jede beliebige Zahlenkombination. Ein DVD-Stream enthält ja nur Nullen und Einsen, also kommt irgendwann nach dem Komma auch dein Leben auf DVD – schwarzweiß, grün oder in Farbe, mit alternativen Verläufen. Und natürlich kommt auch eine Version vor, in der ich mich in dich verwandle. Muaha.
Perverses Weltbild- Sie ahnen, was für ein Kelch da an uns vorübergegangen ist... ist er das?
History of USA 1 2 3 4 5- Ein Rückblick. Erklärt anhand der jüngeren Geschichte makrosoziale Aspekte von Rubrik Psychiatrie Aktuell / II.
DAS- ...ist wirklich pervers.
Nach langer Abstandspause mache ich nun wieder ein wenig hier bei WP mit. Meine Interessengebiete, an denen ich vorwiegend mitarbeite, sind Psychologie, Astronomie, Tontechnik und Themen rund ums Musikbusiness. Bei Artikeln lege ich wert auf eine ausgewogene Darstellung, denn ich zähle diese Qualität zu den größten Stärken von Wikipedia.
Aktuell schaue ich eher sporadisch vorbei und beschäftige mich mit kleineren Edits, wie z. B. Rechtschreibfehler korrigieren. Ansonsten bringe ich gerne etwas Struktur, Form und Ordnung in gewisse Kraut- und Rübenartikel, die hier in Unzahl herumschwirren. Und bei Bedarf neige ich auch schon mal dazu, den ein oder anderen Artikel zu exkludieren.
Bei Wikipedia bin ich seit Anfang 2006 und habe hier schon so Manches erlebt. Hier arbeiten super Leute mit und es ist ein tolles Projekt, das von innen betrachtet bekanntlich einem Online Roleplaying Game gleichkommt, mit all seinen Spielchen, Taktiken und Fallen, was mir aber gar nicht in allen Aspekten sympathisch ist.
Was ich sehr schätze sind engagierte Leute, Leute die konstruktiv zusammenarbeiten, Fairness und Freundlichkeit, wobei Höflichkeit nicht zwingend Freundlichkeit bedeutet, wie man hier nachlesen kann (No 7) . Was ich gar nicht mag sind Einbildung und Arroganz, was bei all den ausnehmend fähigen Leuten hier leider manchmal anzutreffen ist (wen wunderts). Eher schwach finde ich auch die Art, sich hochtragende Ziele auf die Fahnen zu schreiben, um darüber Anstand und Umsicht unter den Tisch fallen zu lassen.
Eine meiner liebsten internen Seiten hier nennt sich Sei kein Idiot . Das ist eine Goldene Regel, allerdings sehe ich das eher als unrealistisches Ideal. Denn kaum jemand kommt darum herum, dass er sich manchmal wie ein Idiot verhält, und schon gar nicht bei Wikipedia.
Und ja: Inzwischen nehme ich mir ein Beispiel an befreundeten Benutzern: Ich führe keine öffentlichen Vertrauenslisten und spreche jedem Benutzer mein Vertrauen aus, der sich bei Wikipedia ernsthaft engagiert.
Ich bin für:
- Möglichst viele gute Leute ins Projekt hereinholen. Besonders wichtig finde ich sinnvollerweise gute Autoren. Ah ja, und, natürlich, auch gute Graphiker.
- Offenheit und Arbeitsteilung. Es muss nicht jeder in allem ein Ass sein. Das Projekt Wikipedia kann durch Arbeitsteilung viel gewinnen. Der eine kann gut Artikel schreiben, der andere hat das Fachwissen, wieder ein anderer kann gute Graphiken erstellen, wieder ein anderer kennt sich mit den Programmfunktionen besonders gut aus und ein weiterer kümmert sich gerne um andere wichtige Aufgaben (sind ja genügend da).
- Verantwortungsbewusstsein. Dazu zählt, dass jemand die Grundsätze von Wikipedia anerkennt und verteidigt. Dazu zählt aber auch, dass man die hiesigen Ideale nicht über alles stellt und in speziellen Situationen in der Lage ist, nach eventuellen wichtigeren Prinzipien zu handeln.
- Lernfähigkeit. Damit meine ich nicht in erster Linie das Erlernen der Programmfunktionen. Sondern ob jemand in der Lage ist, über sein Verhalten nachzudenken und dazuzulernen, Argumente von Anderen aufzunehmen und im Falle seine Meinungen und Entscheidungen zu ändern. Vor allem auf lange Sicht betrachtet.
- Der Müllentstehung vorbeugen. Ich wünsche mir schon seit langem in den Edit-Fenstern von Artikelneuerstellungen in orangeroter 18-Punkt-Schrift folgenden Text: Bitte gib im Artikel die Quellen für den Inhalt als Literaturangaben oder in Form von Weblinks an. Neue Artikel ohne Quellen werden umgehend gelöscht. Bitte beherzige auch unsere Anleitungen Was Wikipedia nicht ist und Wie schreibe ich gute Artikel. Hätten wir das bereits 2006 eingeführt, so wäre uns mancher Schrott erspart geblieben. Allerdings bin ich nicht dafür, alle quellenlosen Artikel jetzt im Nachhinein zu löschen.
- Engagement. Ich wundere mich gelegentlich, wie sehr sich hier Leute ins Zeug legen.
Ich bin gegen:
- Schubladendenken. Zu den hier vorhandenen (und in der Regel negativ gemeinten) Schubladen gehören unter Anderen "Babelbausteinbastler", "Vorlagenfetischist", "Löschaffe", "Behaltentroll", "Regelfanatiker", "Bürokratienarr", "Spaßpolitiker", "Dorf- und Wiesen-Depp", "Hitzkopf", "Wikipediarevolutionär", "Exzentriker", "Lecterpath", "Illusionist", "Demokrat".
- Argwohn. Als Beispiel bei Adminkandidaturen: Wenn jemand einige Zeit dabei ist, sich engagiert und guten Willen zeigt, dann suche ich nicht nach kleinlichen Knock-Out-Kriterien und lächerlichen Vorfällen um ihm die erweiterten Funktionen zu verwähren.
- Das Stressen von Außenseitern und Newbies. Außerhalb des Community-Kerns besteht ein breiter Negativeindruck über den aktiven Kern, und ein beschissenes Gefühl dazu. Echt. Das ist wohl bedingt durch mangelhafte Kommunikationspolitik. So wissen Leute oft nicht wie ihnen geschieht, wenn sie an einem neuen Artikel arbeiten und jemand gleichzeitig daran Formatierungen vornimmt, der es eigentlich gut meint. Und es ist auch so, dass wir systematisch zusammenarbeiten und Leute die nicht gefallen manchmal wie Dreck behandelt werden. Über 80% der hartnäckigen Vandalen sind selbst produziert.
- Unnötiges Löschen. Wenn es nur 1.000 Leute von 100 Millionen gibt, die sich über eine Sache informieren wollen, dann ist das einen Artikel wert. Siehe auch: Wiki ist kein Papier. Und Stubs sind etwas Gutes. Lieber eine prägnante Erklärung als viel Schrott oder gar keine Info zu dem Thema. Dem Leser zuliebe.
- Unrealistische Ansprüche. Ein offenes Projekt wie dieses kann nicht in eine enge Form gepresst werden, mit der Vorstellung, dass alle Inhalte wissenschaftliche Fachwerke auf höchstem Niveau sein müssen. Natürlich gilt: Quality is Paramount. Wir sollten versuchen das Optimale rauszuholen, aber dieses Projekt ist naturgegeben vielschichtig.