Berlaymont-Gebäude

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Berlaymont-Gebäude
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Berlaymont-Gebäude am Schuman-Kreisel in Brüssel
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Berlaymont-Gebäude

Daten
Ort Brüssel
Architekt Lucien De Vestel,
Jean Gilson, André Polak und Jean Polak
Baujahr 1963-1969
Grundfläche 241.515 m²

Das 1963 bis 1967 erbaute Berlaymont-Gebäude in Brüssel ist der Sitz der Europäischen Kommission. Es liegt am östlichen Rand der Stadt Brüssel an der rue de la Loi/Wetstraat, wo sie den Robert Schuman-Kreisel (rond-point Robert Schuman/Robert Schumannplein) bildet. Dort befinden sich im sogenannten Europaviertel in unmittelbarer Umgebung der Europäische Rat, der Auswärtige Dienst der Europäischen Union, zahlreiche Botschaften und weitere internationale Organisationen.

Ursprung[Bearbeiten]

Der Name „Berlaymont“ stammt von einem Kloster des Augustinerordens, dem Couvent des Dames de Berlaymont. An der Stelle des heutigen Gebäudes befand sich ein zwei Hektar großer Park mit dem Frauenkloster der Damen von Berlaymont.

Sitz der Europäischen Kommission[Bearbeiten]

Das Grundstück wurde am 25. Mai 1960[1] vom belgischen Staat als Baufläche gekauft und ging für den Preis von 552,9 Mio. Euro an die Europäische Gemeinschaft über. Der Entwurf stammt von den Architekten Lucien De Vestel, Jean Gilson, André Polak and Jean Polak. Erbaut wurde das kreuzförmige Gebäude von 1963 bis 1967. 1992 musste das Berlaymont aufgrund der Asbestbelastung geschlossen werden und wurde aufwändig renoviert. Im Jahr 2004 wurde das modernisierte Gebäude wiedereröffnet.

Das Berlaymont-Gebäude beherbergt die Büros des Präsidenten der EU-Kommission und der übrigen 27 Kommissare, sowie ihrer persönlichen Mitarbeiter. Weiterhin befinden sich dort die Büros des Generalsekretariats, des juristischen Dienstes und der Pressesprecher der Europäischen Kommission.

Das Logo der Europäischen Kommission greift das Berlaymont-Gebäude in stilisierter Form auf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berlaymont-Gebäude – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ohne Autor: C'est notre histoire. Le Brusseleir 2015, Ausgabe Mai 2015, Seite 23