Blériot 125

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Blériot 125 war der Prototyp eines Passagierflugzeuges des französischen Herstellers Blériot Aéronautique.

Das Flugzeug, entwickelt vom SPAD-Konstrukteur Léon Kirste, wurde im November 1930 auf dem 12. Flugzeugsalon von Paris der Öffentlichkeit vorgestellt und erregte aufgrund des außergewöhnlichen Äußeren großes Aufsehen.

Der Erstflug des Prototyps erfolgte am 9. März 1931. Aufgrund der schlechten Flugleistungen bei den bis 1933 stattfindenden Testflügen blieb es bei dem einzigen Prototyp, der im Jahre 1934 verschrottet wurde.

Aufbau[Bearbeiten]

Bei der Blériot 125 handelte es sich um eine überwiegend aus Holz konstruierte Doppelrumpfmaschine. In das Rumpfmittelstück waren das Pilotencockpit und der Antrieb eingebaut. Beiderseits dieses Mittelstücks befand sich je ein Rumpfteil, in dessen komfortabler Kabine jeweils Platz für sechs Passagiere vorgesehen war.

Verbunden waren die beiden Rumpfteile im Heck durch das Höhenleitwerk, an dem vier Flossen für die Seitensteuerung angebracht waren.

Das Fahrwerk war mit je 2 Rädern in Tandemanordnung aerodynamisch günstig in die beiden Rumpfhälften integriert, nur die unteren Radhälften ragten aus der Verkleidung.

Technische Daten[Bearbeiten]

Dreiseitenriss
Blériot 125
Kenngröße Daten
Länge    13,83 m
Höhe    4,00 m
Flügelspannweite     29,40 m
Tragflügelfläche     ca. 100 m²
Antrieb    2 Hispano-Suiza-12Hbr-Reihenmotoren

mit je 405 kW (550 PS)

Höchstgeschwindigkeit    220 km/h
Reichweite    1.000 km
Leergewicht    4.440 kg
max. Startgewicht    7.260 kg
Besatzung    3 Mann