Borromäische Ringe

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Borromäische Ringe

Die Borromäischen Ringe sind eine spezielle Anordnung von genau drei (biegsamen, nicht ebenen) Ringen, mathematisch gesprochen eine Verschlingung mit drei Komponenten, für die die Brunnsche Eigenschaft gilt: Löst man einen der Ringe heraus, so sind auch die beiden anderen frei. Das heißt, die Ringe sind paarweise unverschlungen, obwohl alle drei zusammengenommen unlösbar miteinander verschlungen sind und gehören somit zu den Brunnschen Verschlingungen.

Ihren Namen haben sie von der italienischen Familie der Borromäer, die die Ringe in ihrem Familienwappen führte und als Knöpfe an ihren Uniformen trug.

Wegen dieser Brunnschen Eigenschaft wurden die Ringe seit Jahrhunderten benutzt – in verschiedensten Kulturen der Welt – als Symbol für Vernetzung oder für Stärke durch Einigkeit. Häufig werden die Ringe mit drei ebenen Kreisen abgebildet; eine solche Form ist aber geometrisch unmöglich.

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Cromwell, Elisabetta Beltrami, Marta Rampichini The Borromean Rings, Mathematical Intelligencer, 1998, Nr. 1, S. 53
  • Charles Livingston Knotentheorie für Einsteiger, 1995, Vieweg-Verlag, Braunschweig/Wiesbaden, ISBN 3-528-06660-1

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Borromäische Ringe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien