Canon EOS 1N

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Canon EOS 1N / Canon EOS 1N HS
Canon EOS1N 02.jpg
Typ: einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera
Produktionszeitraum: 1995–2000
Objektivanschluss: Canon EF-Bajonett
Filmformat: 35 mm (Kleinbild)
Aufnahmeformat: 24 x 36 mm (Kleinbild)
Sucher: Pentaprismensucher mit Fresnellinse, Dioptrienkorrektur -1 - ±2
Sucherbildfeld: 100 %
Vergrößerung: 0,72x
Betriebsarten: Programmautomatik mit Verschiebung, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Blitzautomatik, manuell, Langzeitbelichtungen
Filmtransport: motorisch
Bildfrequenz: bis zu 6 Bilder pro Sekunde (mit optionalem PB-E1 und optionalem NP-E1)
Autofokus (AF): TTL-Phasenautofokus (5 Zonen)
AF-Messfelder: 5
AF-Messbereich: EV 0 - 18 (bei 100 ISO)
AF-Betriebsarten: One-Shot AF, Servo AF, manuelle Fokussierung möglich
Belichtungsmessung: TTL Offenblendmessung mit Objektiven des EF-Systems
Messbereich: EV 0 - 20; bei Selektivmessung: EV 0 - 26, bei Spotmessung: EV 3-20 (bei 100 ISO - bei Blende 1,4)

(3) Fine spot metering: EV 3-20 (same conditions as above).

Regelung: 16 Zonen Matrixmessung, mittenbetonte Integralmessung, Selektivmessung, Spotmessung
Korrektur: +/- 3 Stufen in 1/3 oder 1/2 Stufen
Verschluss: vertikal ablaufender Schlitzverschluss mit elektromagnetischen Sanftauslöser; sämtliche Zeiten elektronisch gesteuert
Verschlusszeiten: 1/8000 bis 30 s, B
Blitzsteuerung: A-TTL-, TTL-Blitzautomatik
Blitzanschluss: Standard-ISO-Normkontakt-Blitzschuh (Mittenkontakt) sowie 5-Kontakt-Anschluss-Buchse
Synchronisation: 1/250s
Stromversorgung: 1 x 2CR5 (bzw. 8x Mignon-Zellen bzw. NP-E1)
Abmessungen: ca. 161 x 112 x 72 mm
Gewicht: 855 g

Die EOS-1N kam 1994 auf den Markt und wurde bis 2000 produziert. Die Kamera war der Nachfolger der erfolgreichen EOS 1.

Nachdem die EOS 1 das neue EF-Bajonett und den Autofokus bei den Profifotografen etabliert hatte, vergrößerte die EOS 1N Canons Reputation im Profi-Bereich.

Die wesentlichen Neuerungen waren ein verbesserter Autofokus, der jetzt 5 Autofokus-Messzonen bot, sowie eine verbesserte Abdichtung der Kamera gegen Feuchtigkeit und Staub. Der Messbereich wurde erweitert, die Belichtungsmessung optimiert und die Bildfrequenz auf 6 Bilder/Sekunde erhöht.

Wie bereits die EOS 1 bot die EOS 1N einen Pentaprismen-Sucher, der 100 % des Bildfeldes zeigte, Verschlusszeiten zwischen 1/8000 s und 30 Sekunden, eine Blitzsynchronzeit von 1/250 s und 14 Custom-Funktionen.

Zubehör[Bearbeiten]

Kamera-Antriebe[Bearbeiten]

  • Power Drive Booster: Zur EOS 1N gab es den PB-E1, der Bildfrequenzen bis zu 6 Bilder/Sekunde bot.

Kamera-Rückwände[Bearbeiten]

Neben der Standard-Rückwand gab es die Canon Command Back E1, die die Einbelichtung von Datum, Uhrzeit, Bildnummer sowie 4 weiteren Zeichen ermöglichte.

Mattscheiben[Bearbeiten]

Standard: Laser-mattierte Scheibe mit AF-Rahmen; optional 6 auswechselbare Zubehörscheiben. Die Mattscheiben werden durch das Objektivbajonett gewechselt.

Blitzgeräte[Bearbeiten]

Im Canon-EOS-System gibt es mehrere Blitzgeräte mit unterschiedlichen Merkmalen.

Fernauslösezubehör[Bearbeiten]

Für die Steuerung der EOS 1 aus der Entfernung gibt es eine Reihe von Zubehör, wie z.B. Fernauslösekabel, usw.

Modelle/Versionen[Bearbeiten]

  • Die EOS 1N wurde auch im Set mit dem High Speed Booster PB-E1 verkauft. In dieser Ausstattung war die Bezeichnung der Kamera „EOS 1N HS“.
  • Auf Basis der EOS 1N wurden mehrere digitale Profi-Kameras gebaut. Die ersten Versionen waren nahezu unveränderte Standard-EOS 1N-Gehäuse mit Kodak Digitalrückwänden (Kodak DSC 1, DCS 3, DCS 5), während spätere Versionen eine wesentlich höhere Integration von Sensor und Elektronik boten (Kodak DCS 520, DCS 560).

Literatur[Bearbeiten]

  • Canon EOS 1N-Bedienungsanleitung (deutsch), o. J.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Canon EOS 1N – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien