Carl Bagger

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Carl Bagger.

Carl Christian Bagger (* 10. Mai 1807 in Kopenhagen; † 25. Oktober 1846 in Odense) war ein dänischer Schriftsteller und Journalist.

Bagger war der Sohn des Juristen Peter Christian Bagger und dessen Ehefrau Sophie Poulsen. Der Bischof Hans Bagger war einer seiner Vorfahren.

Nach erfolgreichem Abschluss seiner Schulzeit begann Bagger an der Universität Kopenhagen Philologie und Literatur zu studieren. Nach Abschluss seiner Studien bekam Bagger eine Anstellung als Feuilletonist bei einer Kopenhagener Zeitung.

1836 wechselte Bagger als Chefredakteur zur Zeitschrift Fyens Stiftsavis nach Odense. Diesen Posten hatte er bis an sein Lebensende inne. Bereits im Alter von 39 Jahren verstarb er dort am 25. Oktober 1846.

Ein Schwerpunkt in seinem literarischen Frühwerk ist die Lyrik, welche später hinter den Erzählungen zurücktreten müssen. Die autobiographische Erzählung Min Broders Levned (dt. „Meines Bruders Leben“) entstand 1835 nach französischen Vorbildern und gilt als eines seiner wichtigsten Werke. 1847 wurde sie von Julius Reuscher ins Deutsche übersetzt.

Werke[Bearbeiten]

  • Min broders levned. Dansklärerforengingen, Kopenhagen 1986, ISBN 87-87813-65-3.
  • Samlede Værker. Schubothe, Kopenhagen
    • 1. Fortaellinger i prosa. 1866.
    • 2. Dramatisk digting. Mindre digte. 1867.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Dolleris: Carl Bagger. En biografi. Milo Books, Kopenhagen 1907.
  • Georg Nygaard: Carl Bagger til en bibliografi. Milo, Kopenhagen 1918.
Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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