Centre

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Dieser Artikel befasst sich mit der französischen Region Centre, für weitere Bedeutungen siehe Centre (Begriffsklärung).
Centre
Flagge der Region Centre Wappen der Region Centre
Lage der Region Centre in Frankreich
Basisdaten
Verwaltungssitz Orléans
Präsident des Regionalrats François Bonneau PS
Bevölkerung

 – gesamt 2007
 – Dichte

2.526.919 Einwohner
64,5 Einwohner / km²

Fläche

 – gesamt
 – Anteil an Frankreich:

39.151 km²
5,2 %

Départements 6
Arrondissements 20
Kantone 198
Gemeinden 1.842
ISO 3166-2-Code FR-F

Centre [sɑ̃ːtʀ] ist eine Region in Frankreich. Sie umfasst die Départements Cher, Eure-et-Loir, Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Indre und Loiret. Sie hat eine Fläche von 39.151 km² und 2.505.288 Einwohner (Stand 2006). Die Hauptstadt ist Orléans.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Region liegt südlich von Paris im Zentrum Frankreichs und grenzt im Norden an die Île-de-France und die Normandie, im Westen an die Pays de la Loire und Poitou-Charentes, im Süden an das Limousin und Auvergne und im Osten an Burgund. Die Hauptstadt Orléans liegt im Nordosten der Region. Weitere bedeutende Städte sind Tours, Amboise und Blois. Die Region wird von der Loire durchflossen, die aus Richtung Süden kommend bei Orléans ihre Richtung ändert und weiter durch Tours in Richtung Westen fließt.

[Bearbeiten] Wappen

Beschreibung: In Blau drei (2;1) goldene Lilien unter einem weißen durchgehenden Turnierkragen von einem 12 fach weiß – rot gestückten Bord umgeben.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Region umfasst ungefähr die historischen Landschaften Orléanais, Berry und Touraine. Die französischen Könige waren schon ab dem 11. Jahrhundert Besitzer von Berry. Auch die Touraine war ab 1205 königlicher Besitz. Die Hauptstadt Orléans wird bis heute mit Jeanne d’Arc, der „Jungfrau von Orléans“, in Verbindung gebracht. Die Orléanais war im Hundertjährigen Krieg letzte Bastion der Franzosen gegen die Engländer.

Die Region selbst wurde 1956 gebildet, als die Einteilung Frankreichs in Programmregionen erfolgte. 1972 erhielt die Region den Status eines Établissements public unter Leitung eines Regionalpräfekten. Durch die Dezentralisierungsgesetze von 1982 erhielten die Regionen den Status von Collectivités territoriales (Gebietskörperschaften), wie ihn bis dahin nur die Gemeinden und die Départements besessen hatten. 1986 wurde der Regionalrat der Region erstmals in Direktwahl gewählt. Seitdem wurden die Befugnisse der Region gegenüber der Zentralregierung in Paris schrittweise erweitert. Im Jahr 2000 wurde die durch die Region fließende Loire zwischen den Städten Sully-sur-Loire und Chalonnes wegen der dort zahlreichen Schlösser zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

[Bearbeiten] Politische Gliederung

Die Region Centre untergliedert sich in sechs Départements:

Département Präfektur ISO 3166-2 Arrondissements Kantone Gemeinden Einwohner (Jahr) Fläche
(km²)
Dichte
(Einw./km²)
Cher Bourges FR-18 3 35 290
000000000311022.0000000000311.022 (2009)
000000000007235.00000000007.235 000000000000043.000000000043
Eure-et-Loir Chartres FR-28 4 29 403
000000000425502.0000000000425.502 (2009)
000000000005880.00000000005.880 000000000000072.400000000072,4
Indre Châteauroux FR-36 4 26 247
000000000232268.0000000000232.268 (2009)
000000000006791.00000000006.791 000000000000034.200000000034,2
Indre-et-Loire Tours FR-37 3 37 277
000000000588420.0000000000588.420 (2009)
000000000006127.00000000006.127 000000000000096.000000000096
Loir-et-Cher Blois FR-41 3 30 291
000000000327868.0000000000327.868 (2009)
000000000006343.00000000006.343 000000000000051.700000000051,7
Loiret Orléans FR-45 3 41 334
000000000653510.0000000000653.510 (2009)
000000000006775.00000000006.775 000000000000096.500000000096,5

[Bearbeiten] Wirtschaft

Im Jahr 2006 lag das regionale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, bei 96,5 % des Durchschnitts der EU-27.[1]

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Centre – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

[Bearbeiten] Quellen

  1. Eurostat Jahrbuch der Regionen 2009: Kapitel 4: Bruttoinlandsprodukt (PDF; 5,4 MB) und (XLS; 134 KB); ISSN 1830-9690 (Registrierung bei Eurostat ist erforderlich).
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