Choresm-Schahs

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Die Großoase Choresm

Der altiranische Titel Choresm-Schah (persisch ‏خوارزمشاه‎, DMGvārazm-Šāh) wurde bereits seit dem ersten vorchristlichen Jahrtausend von insgesamt vier Dynastien (z. T. unterschiedlicher Abstammung, Religion und Sprache) geführt, welche in der Regel weitgehend unabhängig über die am Südufer des Aralsees gelegene Großoase Choresm herrschten. Die mit Abstand bedeutendste und berühmteste dieser vier Dynastien ist die letzte, die der muslimischen, türkischstämmigen Anuschteginiden (Anūšteginiden), der es – im Gegensatz zu den Siyawuschiden/Afrighiden (Siyāvušiden/Āfrīġiden), Mamuniden (Maʾmūniden) und Altuntaschiden (Altuntašiden) – gelang, zu einer Anfang des 13. Jahrhunderts sowohl Choresmien und dessen Umgebung als auch ganz Iran, Transoxanien und das heutige Afghanistan beherrschenden Großmacht aufzusteigen. Daher sind meist auch nur oder in erster Line die Anuschteginiden gemeint, wenn von den „(großen) Choresm-Schahs“ die Rede ist.

Die Altuntaschiden (1017–1041)[Bearbeiten]

Hauptartikel: Altuntaschiden

Die Anuschteginiden (1077–1231)[Bearbeiten]

Begründet wurde die – wie schon die Mamuniden im blühenden Gurgandsch (Gurgānǧ), dem heutigen Köneürgenç, residierende – Dynastie der Anuschteginiden von Anusch-Tegin Ghartschai (Anūš-Tegin Ġarčaʾī), einem aus dem gebirgigen Nordwesten des heutigen Afghanistans stammenden, türkischen Militärsklaven (Ġulām oder Mamlūk), welcher um 1077 von dem Seldschukensultan Malik-Schah I. (Malik-Šāh) zum (wohl nur nominellen) Statthalter (šiḥna) von Choresmien ernannt wurde, nachdem er zuvor schon das hohe Amt des „Bewahrers der (königlichen) Waschschüssel“ (ṭašt-dār) bekleidet hatte.

Den traditionellen Titel eines Choresm-Schahs führte allerdings erst Anusch-Tegins Nachfolger (im Amt des seldschukischen Statthalters von Choresm), bei dem es sich um den türkischen Militärsklaven Ekintschi ibn Qotschqar (Ekinči b. Qočqar) handelte, dessen Regierung die Herrschaft der Anuschteginidendynastie im Jahre 1097 kurzzeitig unterbrach, bevor sich schließlich Anusch-Tegins Sohn Qutb ad-Din Abu ’l-Fath Arslan-Tegin Muhammad (Quṭb ad-Dīn Abū ’l-Fatḥ Arslan-Tegin Muḥammad) als neuer Choresm-Schah durchsetzen konnte. Während seiner rund 30-jährigen Regierung schaffte es Muhammad I. als stets treuer Vasall der Seldschuken, seine Macht so weit zu festigen, dass sein Sohn Ala ad-Dunya wa-’d-Din Abu ’l-Muzaffar Qizil-Arslan Atsiz (ʿAlāʾ ad-Dunyā wa-ʼd-Dīn Abū ʼl-Muẓaffar Qïzïl-Arslan Atsïz) 1127 (oder 1128) ohne Probleme Amt und Titel des Vaters erben konnte und dann ab ca. 1138 sogar dazu überging, sich immer wieder offen gegen die Seldschuken aufzulehnen.

Zwar scheiterten letztlich alle drei Versuche des äußerst ehrgeizigen und als besonders kultiviert beschriebenen Anuschteginidenherrschers, die Oberherrschaft des letzten großen Seldschukensultans Sandschar (Sanǧar) abzuschütteln, doch gelang es dem rebellischen Schah im Rahmen einer konsequent vorangetriebenen Expansionspolitik, das Ustjurt-Plateau mit der Halbinsel Mangyschlak (Manqïšlaq) sowie die Region am Unterlauf des Syrdarjas mit der wichtigen Stadt Dschand (Ǧand) zu erobern und so die Macht der Choresm-Schahs bis zu seinem Tod am 30. Juli 1156 kontinuierlich auszubauen.

Atsiz’ Sohn und Nachfolger Tadsch ad-Dunya wa-’d-Din Abu ’l-Fath Il-Arslan (Tāǧ ad-Dunyā wa-’d-Dīn Abū ’l-Fatḥ Il-Arslan) konnte dann nach dem Tod Sultan Sandschars (1157) tatsächlich völlig unabhängig von den im Niedergang begriffenen Seldschuken regieren, musste aber (wie zuletzt schon sein Vater) die Oberhoheit der aus China vertriebenen und anschließend nach Westen gezogenen Qara-Chitai (Qara-Ḫitai) anerkennen, nachdem diese Sandschar in der Schlacht von Qatwan (Qaṭwān; September 1141) eine schwere Niederlage zugefügt und somit fast ganz Turkestan (einschließlich Choresm) unterworfen hatten. Die im Grunde bis 1210 bestehende Oberhoheit des „ungläubigen“ Gür-Chans (Gür-Ḫān) war jedoch meist relativ locker und beschränkte sich auf jährliche Tributzahlungen, sodass Il-Arslan trotz seines Vasallenstatus’ zu einem der mächtigsten Herrscher des islamischen Ostens aufstieg (er nannte sich nun Sultan) und sowohl im qarachanidisch (qaraḫānidisch) beherrschten Transoxanien als auch im nördlichen Chorasan (Ḫorāsān) intervenieren konnte.

Il-Arslans ältester Sohn Ala ad-Dunya wa-’d-Din Abu ’l-Muzaffar Tekisch (ʿAlāʾ ad-Dunyā wa-ʼd-Dīn Abū ʼl-Muẓaffar Tekiš) vermochte sich 1172 zwar nur mit Hilfe der mächtigen Qara-Chitai gegen seinen Bruder Dschalal ad-Dunya wa-’d-Din Sultan-Schah Abu ’l-Qasim Mahmud (Ǧalāl ad-Dunyā wa-ʼd-Dīn Sulṭān-Šāh Abū ʼl-Qāsim Maḥmūd) als neuer Choresm-Schah durchsetzen, doch hinderte ihn dies nicht daran, wenig später (wie schon sein Vater 1172) einen Versuch zu unternehmen, sich der Oberhoheit des Gür-Chans zu entledigen, woraufhin die Qara-Chitai zeitweilig den Thronanspruch von Tekischs Bruder Sultan-Schah unterstützten, welchem es nach seiner Flucht aus Choresm gelungen war, einen Teil Chorasans in seine Gewalt zu bringen. Nach mehreren Kämpfen konnte Tekisch jedoch 1187 zunächst Nischapur (Nīšāpūr) erobern und nach dem Tod Sultan-Schahs 1193 dessen gesamtes chorasanisches Territorium, v. a. die Städte Merw, Sarachs (Saraḫs) und Tus (Ṭūs), übernehmen, wodurch die Besitzungen der Anuschteginiden wieder vereint waren.

Neben einigen Strafexpeditionen gegen aufsässige Qiptschaqenfürsten (Qïpčaqen) im heutigen Kasachstan unternahm der Choresm-Schah ab 1192 außerdem wiederholt Feldzüge nach Westiran, wo er 1194 Toghril III. (Toġrïl), den letzten Sultan aus der (irakischen) Linie der Großseldschuken besiegte und tötete, ganz Dschibal (Ǧibāl), mit Rayy und Hamadan (Hamadān) eroberte und daraufhin mit dem zu dieser Zeit wiedererstarkenden Abbasidenkalifen (ʿAbbāsiden) – seit 1180 an-Nasir li-Dini ’llah (an-Nāṣir li-Dīni ʼllāh) – in Konflikt geriet. Selbst zu schwach, um gegen den mächtigen Anuschteginidensultan und dessen Herrschaftsansprüche vorgehen zu können, verbündete sich der machthungrige Kalif nun mit den im heutigen Afghanistan, Pakistan und Nordindien herrschenden Ghuriden (Ġūriden), welche sich zu den gefährlichsten Rivalen der Choresm-Schahs um die Vorherrschaft im Osten der islamischen Welt entwickelt hatten, und stachelte diese wiederholt dazu an, gegen Tekisch zu Felde zu ziehen. Trotz erster militärischer Erfolge, welche der Ghuridensultan Ghiyath ad-Din Muhammad (Ġiyāṯ ad-Dīn Muḥammad) im 1198 beginnenden Krieg gegen die Choresm-Schahs und deren Oberherrn, die Qara-Chitai, verzeichnen konnte, sah sich an-Nasir 1199 jedoch vorerst gezwungen, Tekisch, den Begründer des choresmischen Großreiches, als Sultan des persischen Iraks, Chorasans und Turkistans anzuerkennen.

Sultan Tekischs Mausoleum in Köneürgenç
Eine in Taloqan unter der Herrschaft Ala ad-Din Muhammads geprägte Münze
Das Anuschteginidenreich zu Beginn des 13. Jahrhunderts

Als Tekisch im Jahre 1200 verstarb und sein Sohn Ala ad-Dunya wa-’d-Din Abu ’l-Fath Muhammad (ʿAlāʾ ad-Dunyā wa-ʼd-Dīn Abū ’l-Fatḥ Muḥammad) den Thron der Choresm-Schahs bestieg, ging die Herrschaft über Westiran jedoch in einer blutigen Volkserhebung wieder verloren und auch Chorasan fiel vorübergehend an die von an-Nasir zu einem militärischen Vorgehen gedrängten Ghuriden. Zwar schaffte es Muhammad II., Chorasan bis 1203 zurückzuerobern, doch stieß der Ghuridensultan Muizz ad-Din Muhammad (Muʿizz ad-Dīn Muḥammad) 1204 sogar bis nach Gurgandsch vor, ehe er mit Hilfe der Qara-Chitai und Qarachaniden geschlagen werden konnte. Da Muizz ad-Din Muhammad, der letzte ebenbürtige Gegner der Anuschteginiden im Osten der islamischen Welt, 1206 ermordet wurde und seine schwachen Nachfolger nicht im Stande waren, ihr Reich zusammenzuhalten, gelang es Muhammad II. schließlich, bis 1215 alle nichtindischen Gebiete des zerfallenen Ghuridenreiches – im Wesentlichen das heutige Afghanistan mit den wichtigen Städten Balch (Balḫ), Tirmidh (Tirmiḏ), Herat (Herāt) und Ghazna (Ġazna) – zu erobern und auch die letzten Linien der Ghuriden in Firuzkuh (Fīrūzkūh) und Bamiyan (Bāmiyān) zu stürzen. Zudem mussten die nasridischen Herrscher von Sistan (Naṣriden von Sīstān) die Oberhoheit der Anuschteginiden anerkennen.

Dabei waren die Ghuriden bereits 1206 derart geschwächt und machtlos, dass der Choresm-Schah (als nunmehr mächtigster Herrscher des islamischen Ostens) bald dazu übergehen konnte, sich gemeinsam mit Uthman Chan (ʿUṯmān Ḫān), dem qarachanidischen Herrscher von Samarkand (Samarqand), gegen die Oberhoheit der „ungläubigen“ Qara-Chitai zu erheben. In der Schlacht bei Taras (Tarās; wohl 1210) konnten die muslimischen Verbündeten – begünstigt durch die gleichzeitige Rebellion der Vasallen des Gür-Chans in Ostturkistan und die Machtergreifung des Naimanenprinzen Kütchlüg (Küčlüg) – schließlich ein Heer der Qara-Chitai besiegen, was dem Ansehen und Ruhm des seitdem auch formal völlig souveränen Choresm-Schahs ausgesprochen zuträglich war und zur Folge hatte, dass sich fortan fast ganz Transoxanien unter der Oberherrschaft der Anuschteginiden befand (Buchara (Buḫārā) war bereits von Tekisch erobert worden). Muhammad II. scheint jedoch nicht wirklich in der Lage gewesen zu sein, die Muslime der Region gegen Kütschlüg, welcher 1211 die Macht im Reich der Qara-Chitai übernahm und somit zum neuen Hauptrivalen des Choresm-Schahs wurde, zu verteidigen. Überhaupt schien die Oberhoheit der sunnitischen Anuschteginiden keineswegs günstiger zu sein als die des nichtmuslimischen Gür-Chans, weshalb die Qarachaniden recht bald gegen Muhammad II. rebellieren und sich erneut den Qara-Chitai unterstellten. Als dann 1212 in Samarkand ein blutiger Aufstand gegen die Choresmier ausbrach, nahm Muhammad II. die Stadt ein und ließ seinen ehemaligen Verbündeten Uthman Chan – so wie fast alle Qarachaniden – hinrichten.

Sultan Muhammads Siege über die Ghuriden, Qara-Chitai, Qiptschaqen und Qarachaniden erlaubten es ihm schließlich auch, nach Zentral- und Westiran vorzustoßen: 1205/6 konnte die über Mazandaran (Māzandarān) herrschende Regionaldynastie der Bawandiden (Bāvandiden) erst unterworfen und 1210 komplett beseitigt werden; wenig später wurden dem Anuschteginidenreich außerdem Kirman (Kirmān), Makran (Makrān) und Hormuz einverleibt, sodass die Oberhoheit des Choresm-Schahs letztlich sogar in einigen Küstengebieten Omans anerkannt wurde, da diese dem Herrscher von Hormuz unterstellt waren. 1217 eroberte Muhammad II. dann den gesamten persischen Irak zurück, wobei auch die Atabegs von Fars (Fārs), die Salghuriden (Salġuriden), und die Atabegs von Aserbaidschan, die Eldigüziden, unterworfen wurden. Da sich der seit Tekischs Regierung bestehende machtpolitische Interessenkonflikt zwischen den nach Westen vorstoßenden Anuschteginiden einerseits und dem diesbezügliche Herrschaftsansprüche der Choresm-Schahs kategorisch zurückweisenden Kalifen andererseits mittlerweile zu einem umfassenden Rechtsstreit ausgewachsen hatte (und der intrigante Kalif in der Tat keine Gelegenheit ungenutzt ließ, Muhammad II. zu provozieren), versuchte der nun auf dem Höhepunkt seiner Macht befindliche Anuschteginide im Herbst desselben Jahres sogar, Bagdad zu erobern, um der Herrschaft seines – von ihm zu Gunsten eines schiitischen Gegenkalifen bereits für abgesetzt erklärten – Erzfeindes an-Nasir ein Ende zu bereiten. Der Großteil von Muhammads Armee kam jedoch bei dem Versuch, das Zagrosgebirge zu überqueren, in einem heftigen Schneesturm um und da es zu dieser Zeit auch zu ersten Kontakten mit den Mongolen kam, sah sich der Choresm-Schah schließlich gezwungen, sein Vorhaben aufzugeben, und kehrte via Chorasan nach Transoxanien zurück.

Die Blütezeit des Reichs war nur kurz. Provoziert durch den Überfall auf eine Handelskarawane in Utrar (Uṭrār; 1218), eroberten die von Dschingis-Chan geeinten Mongolen ab 1219 auch das westliche Mittelasien, wobei blühende Metropolen wie Samarkand, Buchara, Merw und Nischapur zerstört und Millionen von Menschen grausam ermordet wurden. Auch die choresmische Hauptstadt wurde dem Erdboden gleichgemacht und Muhammad II. – unfähig sein riesiges Reich gegen die Invasoren aus dem Osten effektiv zu verteidigen – blieb nichts anderes übrig, als sich auf eine kleine Insel im Kaspischen Meer zu flüchten, wo er im Winter 1220/1221 verstarb. Sein berühmter Sohn Dschalal ad-Dunya wa-’d-Din Abu ’l-Muzaffar Mengübirti (Ǧalāl ad-Dunyā wa-ʼd-Dīn Abū ʼl-Muẓaffar Mengübirtī) setzte zwar nach einem dreijährigen Aufenthalt in Indien von Aserbaidschan aus den Widerstand gegen die immer weiter nach Westen vorrückenden Mongolen fort, wurde aber im August 1230 zunächst von den verbündeten Rum-Seldschuken und Aiyubiden in der Schlacht von Yasi-Tschemen (Yasï-Čemen bei Erzincan) besiegt und dann ein Jahr später auf der Flucht vor den Mongolen von kurdischen Räubern nahe Maiyafariqin (Maiyāfāriqīn) ermordet, womit die Dynastie der Anuschteginiden und die Herrschaft der Choresm-Schahs ein Ende fand.

Der schnelle Aufstieg der Choresm-Schahs zur Großmacht erfolgte vor allem durch das Bündnis der Dynastie mit der Stammesaristokratie der Qiptschaqenkonföderation, aus der sich die Anuschteginiden auch stets ihre Hauptgemahlinnen wählten. Die Kriegs- und Raubzüge der nomadischen Türken hatten aber zum Teil verheerende Folgen für die Landwirtschaft in Mittelasien und Iran. Neben den kriegsbedingten Zerstörungen wurde viel Ackerland in Weideland für die Herden der Qiptschaqen umgewandelt.

Quellen und Literatur[Bearbeiten]

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  • Ibn al-Aṯīr: Al-Kāmil fi ʼt-taʾrīḫ ed. von Carolus Johannes Tornberg: Chronicon quod perfectissimum inscribitur, Lugdunum Batavorum (Leiden) 1867–1874
  • Muḥammad b. Aḥmad Nasavī: Sīrat as-sulṭān Ǧalāl ad-Dīn Mengübirti ed. von Hafez Ahmad Hamdi: History of Djalal el-Din Mankobirti – Shāh of Khwārazm, Cairo 1953
  • Minhāǧ ad-Dīn Abū ʿAmr ʿUṯmān Ǧūzǧānī: Ṭabaqāt-i Nāṣirī in Übersetzung von Henry George Raverty: Tabakāt-i-Nāsirī – A General History of the Muhammadan Dynasties of Asia, including Hindūstān, from A.H. 194 [810 A.D.], to A.H. 658 [1260 A.D.], and the Irruption of the Infidel Mughals into Islām, London 1881–99
  • Wilhelm Barthold: Turkestan down to the Mongol invasion (E. J. W. Gibb Memorial Series), London 1928
  • Clifford Edmund Bosworth: Artikel „KHwĀRAZM-SHĀHS“ in: Encyclopaedia of Islam, New Edition (ed. by P. J. Bearman u.a.), Leiden 1960–2004
  • Clifford Edmund Bosworth: Artikel „KHWARAZMSHAHS i. Descendants of the line of Anuštigin“ (20. April 2009) in: Encyclopaedia Iranica, Online Edition
  • Clifford Edmund Bosworth: The new Islamic dynasties – A chronological and genealogical manual (S. 178–180), Edinburgh 2004
  • Clifford Edmund Bosworth: Kapitel „The Seljuqs and the Khwarazm Shahs – Part Three The eastern Seljuq sultanate (1118–57) and the rise and florescence of the Khwarazm Shahs of Anūshteginʼs line up to the appearance of the Mongols (1097–1219)“ in: History of Civilizations of Central Asia, Vol. IV – The age of achievement: AD 750 to the end of the fifteenth century – Part One: The historical, social and economic setting (ed. by Muhammad Seyfeydinovich Asimov/Clifford Edmund Bosworth), Paris 1998
  • Clifford Edmund Bosworth: Kapitel „The political and dynastic history of the Iranian world (A.D. 1000-1217)“ in: The Cambridge History of Iran, Vol. 5 – The Saljuq and Mongol periods (ed. by John Andrew Boyle), Cambridge 1968
  • John Andrew Boyle: Kapitel „Dynastic and political history of the Īl-Khāns“ in: The Cambridge History of Iran, Vol. 5 – The Saljuq and Mongol periods, Cambridge 1968
  • Lutz Richter-Bernburg: Aufsatz „Zur Titulatur der Ḫwārezm-Šāhe aus der Dynastie Anūštegīns“ in: Archäologische Mitteilungen aus Iran, Bd. 9 (Neue Folge), Berlin 1976
  • Bertold Spuler: Kapitel „Geschichte Mittelasiens seit dem Auftreten der Türken“ in: Handbuch der Orientalistik (Hrsg. Bertold Spuler), Abt. I, Bd. V – Geschichte Mittelasiens (Hrsg. Karl Jettmar), Leiden 1966

Siehe auch[Bearbeiten]