Christiane Sophie Charlotte von Brandenburg-Kulmbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Christiane Sophie Charlotte von Brandenburg-Kulmbach (* 15. Oktober 1733 in Neustadt an der Aisch; † 8. Oktober 1757 im Jagdschloss Seidingstadt) stammte aus dem Kulmbach-Bayreuther Zweig der jüngeren Linie (Weferlinger Linie) der fränkischen Hohenzollern und war durch Heirat Herzogin von Sachsen-Hildburghausen.

Leben[Bearbeiten]

Christiane Sophie Charlotte war das einzige überlebende Kind des Markgrafen Friedrich Christian von Brandenburg-Kulmbach (seit 1763 Markgraf von Bayreuth) aus dessen Ehe mit Viktoria Charlotte, Tochter des Fürsten Viktor I. Amadeus Adolf von Anhalt-Bernburg-Schaumburg-Hoym

Die Prinzessin wurde am Hof ihrer Tante, der dänischen Königin Sophie Magdalene, gemeinsam mit deren Tochter Louise in Kopenhagen erzogen. Auf Vermittlung der Königin heiratete Christiane deren Ex-Schwiegersohn Ernst Friedrich III. Carl von Sachsen-Hildburghausen am 20. Januar 1757 auf Schloss Christiansborg.

Sehr fromm beschrieben, stand sie ihrer Vorgängerin in steifer Hofetikette und Verschwendung in nichts nach. Neben aufwändigen Festen, hatte die Herzogin ein besonderes Faible für die Jagd. Die Geweihe am Eingangsportal des ehemaligen Jagdschlosses Seidingstadt stammen von zwei Hirschen, die sie bei einer Jagd 1757 erlegte. Sie starb im Wochenbett vier Tage nach der Geburt der Prinzessin Friederike Sophie Marie Karoline. Ihre Tochter überlebte die Herzogin um neun Tage.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich Ferdinand Schoeppl: Die Herzoge von Sachsen-Altenburg. Bozen 1917, Neudruck Altenburg 1992
  • Dr. Rudolf Armin Human: Chronik der Stadt Hildburghausen Hildburghausen 1886