Comics richtig lesen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Comics richtig lesen – Die unsichtbare Kunst (im Original Understanding Comics) ist ein 1993 erschienener Sachcomic, geschrieben und gezeichnet von Scott McCloud. Die deutsche Übersetzung erschien 1994, eine Neuauflage 2001. Der Autor untersucht darin die Definitionen von Comics, ihre historische Entwicklung, die grundlegenden Aufbauelemente, sowie die verschiedenen Wege wie diese Elemente verwendet wurden. Der Comic wird von McCloud als sequentielle Kunst und Kommunikationsmedium betrachtet. Comics richtig lesen erhielt Lob von anerkannten Comic-Autoren wie Art Spiegelman, Will Eisner und Garry Trudeau.

In der Fachwelt regten viele von McClouds Schlussfolgerungen zu fruchtbaren Diskussionen an. Seine Erörterungen über „ikonische“ Kunst und das Konzept der Induktion im Raum zwischen den Panels wurden zu anerkannten Thesen.

Andreas C. Knigge bezeichnet das Buch als eine der wichtigsten Publikationen der 1990er Jahre, die die bis dahin komplexeste Analyse und Theorie des Mediums liefere.[1]

Der Band wurde 2000 ergänzt durch Reinventing Comics (dt. 2001 Comics neu erfinden), 2006 folgte Making Comics (dt. 2007 Comics machen).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Andreas C. Knigge: Comics - Vom Massenblatt ins multimediale Abenteuer, S. 172. Rowohlt, 1996.

Weblinks[Bearbeiten]