Common Query Language

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Die Contextual Query Language (CQL, früher Common Query Language) ist eine formale Sprache um Anfragen für Informationssysteme wie z. B. Bibliothekskataloge zu konstruieren. Unterhalten und entwickelt wird sie von der Z39.50 Maintenance Agency, einer Abteilung der Library of Congress.

Anfragesprachen fallen meistens in eine der nachfolgenden Kategorien:

  • Leistungsfähige Anfragesprachen, die schwer zu erlernen und zu bewältigen sind (z. B. SQL).
  • Einfache und intuitive Anfragesprachen, die jedoch weniger mächtig sind (z. B. Google's Anfragesprache).

Das Ziel von CQL ist eine Kombination aus Einfachheit und Leistungsfähigkeit zu erreichen. Dabei sind sehr einfache Anfragen möglich, die bei Bedarf in komplexe Anfragekonstrukte erweitert werden können. Bei der Designentscheidung stand die Entwicklung einer für den Menschen leicht lesbaren Anfragesprache im Vordergrund. Dieses Konzept ist mit dem Grundgedanken von XML zu vergleichen.

Aktuelle Version[Bearbeiten]

Derzeit liegt CQL in der Version 1.1 vom 13. Februar 2004 vor. Version 1.2 wurde in Contextual Query Language umbenannt.

Codierung in XML[Bearbeiten]

CQL-Ausdrücke lassen sich auch in XML ausdrücken, die entstehende Sprache heißt XCQL.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://srw.cheshire3.org/cql/xcql.html