Bibliothekskatalog

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Ein Bibliothekskatalog ist ein Verzeichnis der in einer Bibliothek vorhandenen Publikationen (vor allem Bücher, aber auch DVDs, Zeitschriften usw.) und Sammlungsobjekte (Gemälde, Globen usw.).

Es gibt verschiedene Arten von Bibliothekskatalogen. Früher wurden die vorhandenen Publikationen etwa in dazu vorgesehene Buchbände eingetragen (Bandkatalog) oder auf je einem Zettel notiert und die Zettel danach alphabetisch geordnet (Zettelkatalog). Die heute mit Abstand verbreitetste Form ist der OPAC (Online Public Access Catalogue). Ein OPAC ist ein elektronischer Bibliothekskatalog, der über Computer erstellt und abgerufen wird.

Die katalogisierten Publikationen können im Katalog nach unterschiedlichen Merkmalen (Anfangsbuchstaben, Themengebiet, Standort in der Bibliothek usw.) geordnet werden. Zu unterscheiden sind hier der nach Verfassern und Elementen des Titels geordnete Alphabetische Katalog, der systematisch oder nach Schlagwörtern geordnete Sachkatalog und der die Buchaufstellung verzeichnende Standortkatalog.

Der Arbeitsvorgang zur Erstellung eines Bibliothekskatalogs ist die Katalogisierung, die im Katalog verzeichnete Beschreibung einer Publikation heißt Katalogisat. Katalogisate können durch Inhaltsverzeichnisse, Titelseitenabbildungen, Volltexte, Links usw. bis zu einer digitalen Bibliothek ausgebaut werden (Kataloganreicherung). Sollen im aktuellen Katalog noch nicht verzeichnete Altbestände erfasst werden, können die Daten älterer Kataloge übernommen (Retrokonversion) oder die betreffenden Medien einzeln neu katalogisiert (Retrokatalogisierung) werden.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bibliothek von Alexandria[Bearbeiten]

Zu den ersten bekannten Bibliothekskatalogen gehören die Verzeichnisse der antiken Bibliothek von Alexandria. An den Büchergestellen, Kästen oder Schränken, in denen die Papyrusrollen in Behältern aufbewahrt wurden, vielleicht auch an den Wänden der Magazine, waren Holztafeln angebracht, auf denen die im Gestell enthaltenen Rollen aufgezählt waren.[1] Basierend auf diesen Tafeln erstellte der Dichter und Bibliothekar Kallimachos von Kyrene die „Pinakes“ (Listen), ein Werk in 120 Büchern, in welchem die einen den ältesten großen Bibliothekskatalog sehen, andere die älteste große Bibliografie und wieder andere das älteste Literaturhandbuch.[1] Die Pinakes des Kallimachos sind selbst nicht erhalten, es finden sich aber Zeugnisse zu ihnen in der antiken Literatur. Kallimachos ordnete seinen Stoff wahrscheinlich in zwei Gruppen zu sechs Abteilungen:[2]

Innerhalb der Gruppen ordnete Kallimachos die Schriftsteller meist alphabetisch, womit er der erste mit Namen bekannte Vertreter der alphabetischen Ordnung ist.[3] Wo es ihm sinnvoll erschien, wich Kallimachos jedoch auch davon ab, beispielsweise hat er bei den „Verschiedenen“ sämtliche Werke über den Fischfang zusammengestellt.[4] Karl Löffler hält in seiner Einführung in die Katalogkunde von 1935 fest, dass bei den Pinakes des Kallimachos schon all die Probleme auftauchen, „ob denen heute noch die Geister sich erhitzen“: neben dem Problem der alphabetischen Ordnung das der Facheinteilung, die Frage der Titelaufnahme und ihrer Erweiterung und die Parallele zwischen Katalog und Bibliographie.[5]

Der St. Galler Katalog[Bearbeiten]

Der Beginn des St. Galler Katalogs

Mit dem Ende der Antike verschwanden auch ihre Bibliotheken. Erste neue Bibliotheken entstanden im Mittelalter in Klöstern und Bischofssitzen, aber die Kenntnisse des Katalogwesens waren vergessen und mussten neu erarbeitet werden. Von der Stiftsbibliothek St. Gallen, einer der berühmtesten mittelalterlichen Bibliotheken, ist ein Verzeichnis aus der Mitte des 9. Jahrhunderts erhalten,[6] das ein Bild vom damaligen Katalogwesen vermittelt. Dieses Breviarium librorum de coenobio S. Galli ordnet die zu dieser Zeit aus etwa 450 Bänden bestehende Sammlung in 25 Abteilungen und eine gesonderte Abteilung der libri scottice scripti, Werke in „insularer“ Schrift, die mit der irischen Gründung des Klosters zusammenhängen.[7] Typisch für eine Klosterbibliothek ist die Anordnung mit Bibelausgaben als erster Abteilung, gefolgt von den Werken der Kirchenväter. Innerhalb der Abteilung Kirchenväter sind die Autoren weder alphabetisch noch zeitlich geordnet, sondern ungefähr nach der Bedeutung, die ihnen von der Kirche zugewiesen wurde, unter Berücksichtigung der Bedeutung für das Kloster. Dass in diesem Fall Gregor der Große und nicht Augustinus von Hippo an erster Stelle steht, führt Löffler darauf zurück, dass Gregors „einzigartige Bedeutung für die Liturgie, die natürlich im Kloster die weithin beherrschende Rolle spielt, den Ausschlag gegeben haben“ könnte.[8] Dass dem Augustinus zudem noch Hieronymus vorangeht, könne vielleicht seinen Grund darin haben, dass er etwas reichlicher vertreten ist. Nach weiteren theologischen Gruppen folgt schließlich eine Abteilung für profane Literatur. Eine derartige Ordnung erscheint in den meisten mittelalterlichen Klosterbibliotheken.

Innerhalb anderer Abteilungen des St. Galler Katalogs wurden die Handschriften nach ihrem Standort auf den Pulten oder in den Schränken aufgeführt. Spätere Zugänge wurden nur sachlich passend eingeordnet, soweit noch Raum vorhanden war, im übrigen eben da, wo sonst noch Platz blieb, wenn sie auch sachlich viel eher zu anderen Gruppen gehört hätten.[9] Dieser Katalog sollte auch die Möglichkeit bieten, jederzeit nachzuprüfen, ob alle Stücke der Sammlung vorhanden sind. Da zu dieser Zeit keine Titelblätter existierten, wurden im Katalog die Anfangsworte des ersten Blattes, manchmal auch des zweiten, des vorletzten und des letzten Blattes angegeben. Damit und mit später dazukommenden Angaben zu äußeren Merkmalen wie dem Einband, dem Format etc. wollte man bestimmte Handschriften als Einzel- und Wertstücke kennzeichnen; inhaltliche Angaben waren nicht beabsichtigt.

„Der Katalog will eben nicht Antwort geben auf die Frage, ob ein bestimmtes Buch, das man sucht, in der Bibliothek vorhanden ist und wo es zu finden wäre, sondern er will nur ein Inventar sein, das dem Hüter der Schätze ermöglicht, festzustellen, ob alle seine Bücher vorhanden sind, etwa bei dem Sturz der Bibliothek, von dem wir in manchen Klöstern wissen, dass er jährlich vorgeschrieben war, oder das bei einer etwaigen Übergabe des Hüteramtes eine Nachprüfung der Bestände durchführen lässt. Der Katalog dient der Sicherung der Bibliothek, nicht ihrer Benutzung; er ist nicht für den Besucher der Sammlung, sondern für ihren Verwalter angelegt.“

Karl Löffler[10]

Dieser Katalog, der als Musterbeispiel für einen Klosterkatalog aus dem ersten Teil des Mittelalters gelten kann, zeigt laut Löffler, dass das, was schon Kallimachos einst als Regel und Richtlinie erarbeitet hatte, als Gesetz dem Bewusstsein der Bibliothekare wieder entschwunden war. Zwar entzieht sich die große Gruppe der Bibeln auch noch heute der sonst üblichen Norm der Erfassung, aber „auch, wo alphabetische Ordnung an sich möglich wäre, spielt weder sie noch ein anderes Ordnungsprinzip im Sankt Galler Katalog eine ersichtliche Rolle. Wohl sieht man gelegentlich den Versuch, unter den verschiedenen Werken eines Verfassers die zusammengehörigen auch zusammenzustellen. Aber als klarer Grundsatz drängt sich dies durchaus nicht auf.“[11]

Von mittelalterlichen Signaturen und Indices zu Alphabetischen Katalogen[Bearbeiten]

Eine etwas höhere Stufe, die vom einfachen Standortkatalog (Verzeichnis nach dem Standort in der Bibliothek) wegführt, wurde jedoch ebenfalls schon im Mittelalter erreicht. Nämlich mit Katalogen, die Werke mit Signaturen aufführten, welche mit ihren Buchstaben oder Ziffern ein zusammengehöriges Fach bedeuteten, unabhängig vom Aufstellungsort, der vielleicht ursprünglich damit übereinstimmen konnte. Auch alphabetische Indices als Register zu den Standortkatalogen entstanden im Laufe des Mittelalters; besonders aus dem 15. Jahrhundert ist eine ganze Reihe derartiger Verzeichnisse bekannt.[12]

Mit der Vergrößerung der Bibliotheken insbesondere seit der Erfindung des Buchdrucks wurde eine genauere Katalogisierung notwendig. Die ehemaligen Indices zu den Standortkatalogen wurden zu selbständigen Alphabetischen Katalogen und immer häufiger in eigenen Bänden angelegt. Nachdem sich die ältesten Drucke, die Inkunabeln, noch an das Vorbild der Handschriften gehalten hatten und keinen Titel, wie er heute üblich ist, besaßen, setzte sich das Titelblatt bald als selbstverständlicher Bestandteil des Buches durch.[13] Dies bildete die Voraussetzung für Titelaufnahmen, wie sie noch heute üblich sind.

Erste Regelwerke[Bearbeiten]

Genaue Regeln für Katalogaufnahmen kamen jedoch erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf. Zwar strebte man in anderen Ländern schon früher danach, sich bei der Titelaufnahme kurz und bündig zu fassen, in Deutschland wurden die Katalogaufnahmen jedoch noch bis ins 18. Jahrhundert nach Belieben des Bibliothekars erweitert und mit Anmerkungen versehen.

„Ja, man sah oft seinen Stolz darin, besonders bei gedruckten Katalogen den Titel jedes Buches noch nach allen Seiten zu erweitern, Bemerkungen über die literarische Form des Buches, auch über seine Ausstattung, zu machen, dazu noch Erklärungen und Kommentar zu fügen. Auch wird der Autorname mit allerlei gelehrten Ergänzungen versehen und endlich wird nicht versäumt, die Bedeutung des jeweiligen Werkes für die ganze Wissenschaft möglichst geistvoll zu zergliedern, wodurch der arme Katalogisierende doch auch Gelegenheit hatte, seine eigene Weisheit an den Mann zu bringen.“

Karl Löffler[14]

Bedeutende Vorkämpfer für eine Vorgehensweise, nach der die eigentliche Aufgabe des Katalogs ist, nur das aufzuführen, was für die Kennzeichnung des Buches notwendig ist, waren die Bibliothekare Albrecht Christoph Kayser (1756–1811) in Regensburg und Martin Schrettinger (1772–1851) in München. Während Kayser als der „Vater der Titelaufnahme“ gilt,[15] schuf Schrettinger als erster feste Regeln für die wichtigsten Punkte. Diese Münchner Regeln dienten später in Breslau als Grundlage für die Instruktion für die Ordnung der Titel im alphabetischen Zettelkatalog der Universitätsbibliothek Breslau von Karl Dziatzko (1842–1903). Auf diesen Regeln wiederum baute die Instruktion der preussischen Staatsbibliothek auf, welche seit 1899 als Instruktionen für die alphabetischen Kataloge der preussischen Bibliotheken in mehreren Auflagen erschien, kurz als Preußische Instruktionen bekannt. Dieses Regelwerk blieb für Jahrzehnte prägend für die Alphabetischen Kataloge im ganzen deutschsprachigen Raum, wenn es auch nicht einheitlich angewendet wurde, und wurde erst in den 1970er Jahren durch die RAK verdrängt.

Damit begann sich eine Trennung in mehrere Katalogarten nach verschiedenen Ordnungsprinzipien zu etablieren, wobei neben dem erwähnten Alphabetischen Katalog nach wie vor ein Standortkatalog benötigt wurde und ein Systematischer Katalog sowie ein Schlagwortkatalog dazukamen.

Für die physische Form des Katalogs erwies sich mehr und mehr der Zettelkatalog als praktikabelste Lösung. Der erste Zettelkatalog wurde 1780 von Gottfried van Swieten an der Hofbibliothek in Wien geschaffen,[16] weite Verbreitung fand der Zettelkatalog aber erst im Laufe und vor allem gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

20. und 21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Nachdem sich im 20. Jahrhundert Regelwerke für die Katalogisierung verfestigt hatten und der Zettelkatalog etabliert war, fand seit den 1960er Jahren eine weitere große Umwälzung durch die Einführung der EDV statt. Seit Ende des 20. Jahrhunderts verwenden die meisten Bibliotheken einen EDV-Katalog mit OPAC, der inzwischen typischerweise über das WWW abfragbar ist. Die Katalogdaten sind in Formaten wie MARC oder MAB zwischen den Bibliotheken austauschbar. Häufig wurden zudem bestehende Zettelkataloge per OCR digitalisiert und sind in dieser Form oft getrennt vom aktuellen EDV-Katalog abfragbar.

Bedingt durch die neuen Möglichkeiten der EDV-Katalogisierung wurden auch Anpassungen der Regelwerke notwendig. Beispielsweise wurde die Frage aufgeworfen, ob das Konzept der Unterscheidung von Haupteintragung und Nebeneintragung für Verfassernamen oder Titel noch sinnvoll sei.[17]

Katalogarten[Bearbeiten]

Verschiedene Arten von Bibliothekskatalogen können nach verschiedenen Kriterien (äußere Form, Zweck, Umfang der Bestandserfassung) voneinander unterschieden werden. Dabei ist zu beachten, dass jede Publikation anhand einer Autopsie (der katalogisierende Bibliothekar hat die Publikation vorliegen) katalogisiert werden kann, die nötigen Informationen aber auch von anderen Katalogen abgeschrieben werden können. Bei maschinell erstellten Katalogen (EDV-Katalogisierung) werden die Daten in eine Datenbank eingegeben und die Kategorien darin in Datenfeldern umgesetzt. Für eine eindeutige Recherche mit logischen Operatoren ist dies notwendig. Bei diesem Vorgang werden verschiedene Formate verwendet. International verbreitet sind vor allem Varianten von MARC, während in Deutschland lange Zeit das Maschinelle Austauschformat für Bibliotheken (MAB) dominierte, das jedoch durch MARC abgelöst werden soll.

Als Dienstkataloge werden der Alphabetische Katalog, er wurde dann auch in zweiter Ausführung als Leserkatalog verwendet, und der Standortkatalog als Hilfsmittel der Signaturgebung und als Instrument zur Revision der Bestände bezeichnet. Sie sind nur den Bibliotheksmitarbeitern zugänglich und damit vor unsachgemäßer Behandlung durch Benutzer geschützt. Von Mitarbeitern wurden bestimmte Vermerke angebracht; wie Anzahl der Katalogkarten, Exemplarzahl, Verzeichnung in Sonderkatalogen, Schlagwörter, Notationen u. a. Die Vermerke dienten zur Ziehung aller Katalogzettel des betreffenden Mediums bei Aussonderungen, Berichtigungen der Titelaufnahmen oder Signaturänderungen.

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Handschriftliche Eintragungen von Büchern in einen Bandkatalog der SUB Göttingen

Bandkatalog[Bearbeiten]

Bandkataloge bestehen aus einem oder mehreren Bänden mit zunächst leeren Seiten. Auf die leeren Seiten konnten die Bibliothekare die in der jeweiligen Bibliothek vorhandenen Bücher eintragen bis ein vollständiges Verzeichnis der vorhandenen Bücher vorlag. Die Eintragungen erfolgten handschriftlich und nach dem Alphabet geordnet. Etliche Bibliotheken führten mehrere Bandkataloge nebeneinander, von denen einer nach dem Namen des Autors, der andere beispielsweise nach dem Buchtitel geordnet war.

Der große Nachteil des Bandkatalogs gegenüber anderen Katalogarten ist, dass jeder Band einmal vollgeschrieben ist und dann keinen Platz mehr für neue Einträge bietet. Zwar wurden zwischen den Einträgen Freiräume gelassen, irgendwann füllten sich aber auch diese mit Einträgen. In solchen Fällen half man sich mit sogenannten Schaltblättern, die allerdings auch nur begrenzt eingefügt werden konnten und außerdem das Ordnungsprinzip unterbrachen. Ein weiterer Nachteil war die teilweise Unlesbarkeit der handschriftlichen Einträge, erst im 20. Jahrhundert kam es zur Einführung einer einheitlichen deutschen Büchereihandschrift durch Erwin Ackerknecht.

Der Bandkatalog ist seit dem Mittelalter bekannt und hatte seinen Höhepunkt im 19. Jahrhundert in wissenschaftlichen Bibliotheken. Seit dem Aufkommen des Zettelkatalogs wurden kaum noch Bandkataloge geführt. In Bibliotheken, die ihren Altbestand noch nicht in neueren Katalogarten erfasst haben, ist der Bandkatalog für diese Altbestände immer noch in Gebrauch. Um 1970 erfuhr der Bandkatalog eine vorübergehende Wiederbelebung, als mit Hilfe der EDV hergestellte Kataloge ausgedruckt und gebunden wurden. Solche gedruckten Bandkataloge werden auch als Buchkataloge bezeichnet und sind bald durch Mikro-, CD-ROM- und Online-Kataloge abgelöst worden.[18]

Kapselkatalog[Bearbeiten]

Kapselkataloge waren im 19. Jahrhundert vor allem als Dienstkataloge verbreitet und bestanden aus sogenannten Kapseln, in denen meist größeren Katalogkarten aufbewahrt wurden. Es kam auch vor, dass die Katalogkarten durch ein Band zusammengehalten wurden (Strumpfbandkatalog).

Blattkatalog[Bearbeiten]

Ein Blattkatalog besteht aus einzelnen Katalogblätter, die in Schnellheftern, Klemmmappen, Ringbüchern oder Folienhüllen gesammelt werden. Er wird in Listenform geführt. Dabei werden entweder mehrere Katalogaufnahmen fortlaufend maschinenschriftlich auf Blätter (A4 oder A5) geschrieben oder jede Katalogaufnahme erhält ein eigenes Blatt (Loseblattsammlung). Ein Vorteil gegenüber dem Bandkatalog ist, dass Blattkataloge über eine größere Handhabbarkeit und Beweglichkeit verfügen. Das Einfügen von Nachträgen ist einfacher, genauso das Auswechseln beschädigter Blätter. Die maschinenschriftliche Führung erlaubt außerdem die Herstellung mehrerer Exemplare. Die Katalogführung ist allerdings aufwendig, da bei jedem Nachtrag die Mappe aufgelöst werden muss.

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Katalogkästen des Zettelkatalogs der Bibliothek der Yale University
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Zettel des nach Schlagwörtern geordneten Zettelkatalogs der Universitätsbibliothek Graz

Zettelkatalog[Bearbeiten]

Zettelkataloge (oder Kartenkataloge) bestehen aus einer Vielzahl von Zetteln (oder Karten), wobei auf jedem Zettel genau eine der in der jeweiligen Bibliothek vorhandenen Publikationen angeführt ist und jede Publikation mindestens einen Zettel erhält. Die Zettel werden meist in extra dafür angefertigten Katalogkästen nach dem Alphabet geordnet aufbewahrt. Meist wurden von den Bibliotheken mehrere Zettelkataloge nebeneinander geführt, die nach verschiedenen Kriterien (Autorname, Schlagwort, Titel der Publikation) geordnet waren.

Der entscheidende Vorteil gegenüber dem Bandkatalog ist, dass zwischen zwei Zettel immer noch ein weiterer Zettel passt (zwischen zwei Einträge in einem Bandkatalog passt nur solange noch ein Eintrag, solange noch ein beschreibbarer Zwischenraum übrigbleibt). Der Zettelkatalog ist also unbegrenzt erweiterbar. Es gibt Zettelkataloge mit losen Zetteln, hier kann der Bibliotheksbenutzer oder Bibliothekar den gefundenen Zettel aus der Lade nehmen. Im anderen Fall sind die Zettel gelocht und mittels einer Lochstange am Katalogkasten fixiert. Die Zettel sind nicht frei herausnehmbar, wodurch die geordnete Reihenfolge gesichert werden soll. Farbige Leitkarten aus Pappe können das Ordnungsprinzip des jeweiligen Katalogs sichtbar machen. Die Größe der einzelnen Zettel beträgt seit 1948 – nach dem Internationalen Bibliotheksformat – meist genau 7,5 cm x 12,5 cm.

Die anfangs noch handschriftlich oder mit Schreibmaschinen angefertigten Zettel wurden seit der Einführung der Elektronischen Datenverarbeitung durch ausgedruckte Zettelkarten verdrängt. Nach der Aufnahme einer Publikation in den elektronischen Katalog konnten beliebig viele Zettel der Publikation für die verschiedenen Zettelkataloge der Bibliothek ausgedruckt werden. Der Zettelkatalog ist heute nur noch in Bibliotheken in Funktion, die ihre Altbestände noch nicht anders erfasst haben. Ein Nachteil des Zettelkatalogs gegenüber dem OPAC ist, dass die Herstellung, Einordnung und Sortierung des Zettelkatalogs mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden ist. Auch sind Zettelkataloge ortsgebunden und benötigen oft viel Platz.[19]

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Mikrofiche
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Mikrofiche-Lesegerät

Mikrofiche-Katalog[Bearbeiten]

Ein Mikrofiche-Katalog (oder Mikrokatalog) besteht aus postkartengroßen Mikrofiches, auf denen die Titelaufnahmen des Katalogs abgebildet sind. Die Abbildungen sind extrem verkleinert und können mit bloßem Auge nicht gelesen werden. Hergestellt werden Mikrofiches mittels des COM-Verfahrens (Computer Output on Microfilm) auf DIN A6 großen Planfilmblättern, die in entsprechenden Behältern aufbewahrt und mit eigenen Lesegeräten gelesen werden. Eine zum COM-Verfahren (bei dem die im Computer gespeicherten Titelaufnahme auf Mikrofiches abgebildet werden) alternative Herstellungsart ist die Wiedergabe von Fotographien eines Band- oder Zettelkatalogs auf Mikrofiche. Mikrofiches haben eine Kopfzeile, auf der der Inhalt des Mikrofiches mit bloßem Auge lesbar ist und mehrere hundert verkleinerte, spaltenweise angeordnete Bildfelder, die rund 2000 bis 6000 Titelaufnahmen abbilden. Ein Indexfeld am Anfang oder Ende des Mikrofiches erleichtert das Auffinden der gesuchten Katalogeintragung.

Der Mikrofiche-Katalog bat gegenüber älteren Katalogarten die Vorteile, dass er schnell, preisgünstig und in beliebig vielen Exemplaren hergestellt werden konnte und wenig Platz beanspruchte. Da allerdings neue Titelaufnahmen nicht ergänzt werden konnten, mussten öfter aktualisierte Neuausgaben produziert werden, um den Katalog auf dem aktuellen Stand halten zu können. Der Mikrofiche-Katalog wurde von neuen Online-Katalogen fast vollständig verdrängt.[20]

CD-ROM-Katalog[Bearbeiten]

Ein CD-ROM-Katalog besteht aus CD-ROMs, auf denen die Katalogdaten in maschinenlesbarer Form abgespeichert sind. Der Katalogbenutzer kann so über eine einzige CD-ROM auf den gesamten Katalog zugreifen, da sich auch größere Bestandsverzeichnisse auf nur einem Datenträger speichern lassen. Die Suche im Katalog bietet ähnliche Möglichkeiten (mehrdimensionale Suche) wie die im moderneren Online-Katalog. Der Nachteil des CD-ROM-Katalogs gegenüber Online-Katalogen besteht darin, dass Ergänzungen und Änderungen auf CD-ROMs nicht möglich sind, weshalb die Katalogdaten schon dann nicht mehr aktuell sind, sobald beispielsweise ein neues Buch in den Katalog aufgenommen wird. Auch kann der Ausleihstatus einer Publikation auf der CD-ROM nicht abgefragt und es können keine Vormerkungen auf Medien getroffen werden.[21]

Imagekatalog (IPAC)[Bearbeiten]

Imagekataloge, kurz IPACs (Image Public Access Catalogues, öffentlich zugängliche Bild-Kataloge), sind Online-Kataloge. Sie wurden eingeführt, um alte und ausgediente Katalogarten über Internet zugänglich zu machen. Beispielsweise werden die einzelnen Zettel alter Zettelkataloge gescannt und online verfügbar gemacht. Der suchende Benutzer kann die gescanten Bilder (images) durchblättern. Imagekataloge werden von Bibliotheken geführt, denen die Einarbeitung alter Zettelkataloge in den Online-Katalog zu aufwendig oder teuer ist.

Teilweise können die alten Zettelkarten nach dem Scannen mithilfe von Texterkennungsprogrammen bearbeitet werden, wonach der erstellte digitale Text über die Suchfunktion durchsucht werden kann. Als Einstiegshilfen bei der Suche nach einer bestimmten Stelle werden Alphabetabschnitte und Leitkartenbegriffe eingefügt.[22]

Online Public Access Catalogue (OPAC)[Bearbeiten]

Hauptartikel: OPAC

Der Online Public Access Catalogue (öffentlich zugänglicher Online-Katalog), kurz OPAC, ist die heute maßgebliche und mit Abstand am weitesten verbreitete Katalogart. OPACs ermöglichen es dem Benutzer über das Internet jederzeit auf die Katalogdatenbank der jeweiligen Bibliothek zuzugreifen. Dazu muss die entsprechende Webseite aufgerufen werden, wo ein Suchfeld erscheint, in dem man den Bibliothekskatalog standardmäßig mindestens nach Personen, Buchtiteln, Körperschaften, Schlagwörtern, ISBNs, Verlagen und Erscheinungsjahren durchsuchen kann. Meist können die Suchkriterien auch durch Boolesche Operatoren verknüpft werden (beispielsweise „Franz Innerhofer UND 1974“).

Während ältere OPACs beispielsweise über Telnet zugänglich waren, ist die Katalogsuche in neueren Systemen meist Teil eines Webportals. Diese Portale können auch verteilte Suchdienste über mehrere Bibliothekskataloge anbieten wie beispielsweise der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK).

Ordnungsprinzipien[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu elektronischen Katalogen wie dem OPAC war es bei älteren Katalogarten wichtig, nach welchem Prinzip die angeführten Publikationen angeordnet waren. Man unterscheidet vier Möglichkeiten. Im Alphabetischen Katalog sind die Publikationen nach Anfangsbuchstaben geordnet, im Schlagwortkatalog nach Schlagwörtern, im Systematischen Katalog nach einem zugrundegelegten System der Wissenschaften und im Standortkatalog nach dem Standort (Raum, Regal, Fach, Signatur usw.) der Publikation in der Bibliothek.

Standortkataloge[Bearbeiten]

In Standortkatalogen sind die Publikationen in genau derselben Reihenfolge angeführt, in der sie in den Magazinen und Regalen (an ihrem Standort) aufgestellt sind. Ein Standortkatalog kann zur Vergabe neuer Signaturen herangezogen werden, dient aber auch der Revision des Bibliotheksbestandes (deshalb werden auf den entsprechenden Karteikarten oft auch Preis und Kaufdatum vermerkt) und als Ausleihverzeichnis. Sind die Publikationen an ihrem Standort nicht nach dem Zugangsdatum (Numerus Currens), sondern nach einem System aufgestellt, so findet sich die systematische Ordnung automatisch auch im Standortkatalog. Man spricht dann von einem Systematischen Standortkatalog oder Standortgebundenen systematischen Katalog.[23]

Alphabetische Kataloge[Bearbeiten]

Der Alphabetische Katalog (AK) verzeichnet die Medien nach formalen Kriterien. Dies sind die Namen der am Werk beteiligten Personen (je nach Regelwerk zum Beispiel 1.–3. Verfasser, Herausgeber, Übersetzer, Illustrator) und der Sachtitel. Dabei wird zuerst nach dem Verfasser geordnet, wenn nicht vorhanden nach (körperschaftlichem) Urheber, ansonsten nach dem Sachtitel. Der AK muss nachweisen können ob: 1. Eine bestimmte Ausgabe eines Werkes vorhanden ist, 2. Welche Werke eines bestimmten Verfassers vorhanden sind, 3. welche Ausgaben eines bestimmten Werkes vorhanden sind.

1899 erschienen die „Instruktionen für die alphabetischen Kataloge der preußischen Bibliotheken und für den preußischen Gesamtkatalog“ die sogenannten Preußischen Instruktionen (PI), die eine völlig andere grammatikalische Ordnung beinhalteten als heutige Kataloge. 1942 erschienen die „Berliner Anweisungen“ für Öffentliche Bibliotheken, die eine mechanische Ordnung beinhalteten.

1969 wurde von der IFLA das System der International Standard Bibliographic Description veröffentlicht, auf dem heute weltweit die meisten Regelwerke für die alphabetische Katalogisierung bzw. die Formalerschliessung basieren. Dazu gehören die Anglo-American Cataloguing Rules (AACR), die im englischsprachigen Raum und auch darüber hinaus verbreitet sind.[24] In Deutschland und Österreich haben sich die Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK) durchgesetzt, es wurden jedoch Diskussionen über eine mögliche Umstellung auf AACR geführt.[25] Mittlerweile wurde in den USA ein neuer Erschließungsstandard entwickelt, der international und interdisziplinär eingesetzt werden soll. Am 5. Oktober 2011 sprach sich der deutsche Standardisierungsausschuss ebenfalls für einen Umstieg auf diesen Standard aus. Genau wie die US-Nationalbibliotheken hat auch die Deutsche Nationalbibliothek angekündigt, im Jahr 2013 auf "Resource Description and Access" (RDA) umsteigen zu wollen. In der Schweiz wird heute vor allem nach AACR, KIDS (auf den AACR basierendes Regelwerk für den Informationsverbund Deutschschweiz)[26] und AT 7 (Arbeitstechnik für Schul- und Gemeindebibliotheken)[27] gearbeitet, teilweise auch noch nach den zwischen 1983 und 1992 veröffentlichten, eng der ISBD folgenden VSB-Regeln der Vereinigung Schweizerischer Bibliothekare (heute Bibliothek Information Schweiz).[28]

Sachkataloge[Bearbeiten]

Systematische Kataloge

Der Systematische Katalog gliedert die Bücher und Zeitschriften gemäß ihrem Inhalt nach einem System der Wissenschaften in eine Vielzahl von Disziplinen, Gruppen und Untergruppen (siehe auch Alter Realkatalog).

Schlagwort- und Stichwortkataloge

Ein Stichwortkatalog ist ein Bibliothekskatalog, in dem der Bibliotheksbestand unter Stichwörtern verzeichnet ist, die in der Regel aus den Sachtiteln der verzeichneten Werke gewonnen werden. Der Stichwortkatalog ist eng verwandt mit dem Schlagwortkatalog. Im Zeitalter der OPACs sind eigene Stichwortkataloge jedoch weitgehend sinnlos geworden.

Während das Schlagwort für den Inhalt des Buches frei gewählt werden kann und nicht immer im Sachtitel des Buches vorkommt, ist ein Stichwort immer ein charakteristisches, sinntragendes Wort des Sachtitels oder des Zusatzes zum Sachtitel. Das Stichwort kann, muss aber nicht mit dem Schlagwort übereinstimmen. Im Stichwortkatalog werden die einzelnen Stichwörter alphabetisch geordnet.

Der Unterschied zwischen Stich- und Schlagwort wird an folgenden Beispielen deutlich:

  1. Der Sachtitel lautet „Nippon im Wandel“. Stichwort: „Nippon“, Schlagwort: Japan.
  2. Der Sachtitel heißt „Deutschlands Reformator“. Stichwort: „Reformator“, Schlagwort: „Luther, Martin“.

Wenn ein Buch „Der Schwarzwald“ betitelt ist, sind Stichwort und Schlagwort identisch: Schwarzwald.

Stichwortkataloge weisen Gemeinsamkeiten mit Stichwortverzeichnissen (auch Index oder Register) auf, weshalb die Bezeichnungen auch manchmal durcheinander geworfen werden.

Kleinere und größere Kataloge[Bearbeiten]

Neben Katalogen, die die Publikationen genau einer Bibliothek anführen, gibt es auch solche die nur einen bestimmten Teil dieser Publikationen beinhalten (Teil- und Spezialkataloge). Umfangreicher als gewöhnliche Kataloge sind hingegen Zentral- und Metakataloge, in denen die Publikationen mehrerer Bibliotheken verzeichnet sind.

Teilkataloge und Spezialkataloge[Bearbeiten]

Teilkataloge verzeichnen ganz bestimmte Teile oder Gruppen des Bestandes, diese Medien sind zumeist auch im Hauptkatalog verzeichnet. Beispiele sind der Katalog der Lesesaalhandbibliothek, Katalog der Lehrbuchsammlung, Regionalkundliche Kataloge oder Stoffkreiskataloge für Belletristik in Öffentlichen Bibliotheken. Im Gegensatz dazu verzeichnen Spezialkataloge Sondergruppen des Bestandes, die nur hier verzeichnet werden. Beispiele dafür sind Kataloge für Inkunabeln, Handschriften, Musikalien, Landkarten, Audiovisuelle Medien und manchmal auch Periodika.

Zentralkataloge[Bearbeiten]

Zentralkataloge verzeichnen den Bestand mehrerer Bibliotheken, seine Hauptaufgabe ist der Besitznachweis im Bestand mehrerer Bibliotheken. Zur Kennzeichnung der einzelnen Bibliotheken werden numerische oder alphanumerische Bibliothekssigel verwendet, zum Beispiel 15=Universitätsbibliothek Leipzig.

Sie sind Hilfsmittel für den Leihverkehr. Man unterscheidet zwischen örtlichen oder institutionellen Zentralkatalogen, regionalen, nationalen, internationalen und fachlichen Zentralkatalogen sowie Verbundkatalogen.

Ein Nationaler Zentralkatalog verzeichnet die Bestände der wichtigsten Bibliotheken eines Landes. Ein Beispiel hierfür ist der National Union Catalog in den USA. In Deutschland hat sich kein alle Publikationsformen umfassender Zentralkatalog entwickelt. Der 1902 begonnene Deutsche Gesamtkatalog gedieh nur bis zum Buchstaben B und wurde während des Zweiten Weltkrieges abgebrochen. Lediglich für Periodika gibt es mit der Zeitschriftendatenbank ein umfassendes Verzeichnis der in deutschen Bibliotheken vorhandenen Bestände.

Ein Internationaler Zentralkatalog führt den Bestandsnachweis für bestimmte Medien auf internationaler Ebene. Ein Beispiel dafür ist der Gesamtkatalog der Wiegendrucke, ein Nachweis aller bis 1500 in Europa hergestellter Bücher mit Besitzangaben der Bibliotheken weltweit. Dieser wurde 1904 angefangen und befindet sich in der Staatsbibliothek zu Berlin.

Ein Fachlicher Zentralkatalog erbringt den Bestandsnachweis mehrerer Bibliotheken für ein Fachgebiet. Ein Beispiel hierfür ist der Katalog der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin in Köln.

Die letzte Kategorie des Zentralkataloges ist der Verbundkatalog.

Metakataloge[Bearbeiten]

Als Metakatalog werden verschiedene Arten von Bibliothekskatalogen bezeichnet, die mehr als die Bestände einer einzigen Bibliothek nachweisen. Dabei lassen sich Metasuchmaschinen, die Suchanfragen an verschiedene Kataloge weiterleiten (beispielsweise der Karlsruher Virtuelle Katalog) unterscheiden von Aggregatoren, die Inhalte verschiedener Kataloge in eine Datenbank zusammenführen (beispielsweise OAIster) und Verbundkataloge, in denen verschiedene Bibliotheken gemeinsam ihre Bestände katalogisieren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Instruktionen für die alphabetischen Kataloge der preuszischen Bibliotheken vom 10. Mai 1899. Zweite Ausgabe in der Fassung vom 10. August 1908. Behrend & Co., Berlin 1909 (Fotomechanischer Nachdruck: Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken. Bibliographisches Institut, Leipzig 1975).
  • Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde. Hiersemann, Leipzig 1935
    • 2. Auflage: Bearb. von Norbert Fischer. Hiersemann, Stuttgart 1956 (Digitalisat)
    • 3. Auflage. Bearb. von Walther Umstätter und Roland Wagner-Döbler. Hiersemann, Stuttgart 2005, ISBN 3-7772-0506-0
  • Klaus Haller: Katalogkunde. Eine Einführung in die Formal- und Sacherschliessung. 3. Auflage. Saur, München 1998, ISBN 3-598-11364-1
Zum Zettelkatalog

Markus Krajewski: Zettelwirtschaft. Die Geburt der Kartei aus dem Geiste der Bibliothek. Kadmos, Berlin 2002, ISBN 978-3931659295

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 7.
  2. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 8–9.
  3. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 9.
  4. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 10.
  5. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 11.
  6. Codex Sangallensis 728 (online)
  7. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 11–13.
  8. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 13–14.
  9. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 15.
  10. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 16.
  11. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 17.
  12. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 19.
  13. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 20.
  14. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 22.
  15. Karl Löffler: Einführung in die Katalogkunde, 1935, S. 39.
  16. Österreichische Nationalbibliothek: 1780 – Der älteste Zettelkatalog, abgerufen am 2. Januar 2009
  17. Willy Troxler: Erfahrungen aus dem Informationsverbund Deutschschweiz: Abschaffung der Haupteintragung?, 10. Juli 2002, abgerufen am 2. Januar 2009.
  18. Vgl. Klaus Gantert, Rupert Hacker: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Auflage, Saur, München 2008, S. 217f.
  19. Vgl. Klaus Gantert, Rupert Hacker: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Auflage, Saur, München 2008, S. 218.
  20. Vgl. Klaus Gantert, Rupert Hacker: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Auflage, Saur, München 2008, S. 218f.
  21. Vgl. Klaus Gantert, Rupert Hacker: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Auflage, Saur, München 2008, S. 219.
  22. Klaus Gantert, Rupert Hacker: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Auflage, Saur, München 2008, S. 201f.
  23. Vgl. Klaus Gantert, Rupert Hacker: Bibliothekarisches Grundwissen, 8. Auflage, Saur, München 2008, S. 217.
  24. AACR2
  25. Stellungnahmen, Materialien und Informationen zu dem Beschluss des Standardisierungsausschusses bei der Deutschen Bibliothek, einen Umstieg von den deutschen auf internationale Regelwerke und Formate (AACR und MARC) anzustreben (2002), abgerufen am 1. Januar 2009
  26. KIDS - Katalogisierungsregeln IDS (PDF; 48 kB) 10. Oktober 2011. Abgerufen am 12. Januar 2013.
  27. SAB-CLP: Arbeitstechnik für Schul- und Gemeindebibliotheken, abgerufen am 1. Januar 2009
  28. VSB-Regeln als PDF-Dateien, abgerufen am 1. Januar 2009