Dämmerungsschalter

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Ein sehr einfacher Dämmerungsschalter. Sinkt die Umgebungshelligkeit, fließt der Strom aus dem variablen Widerstand statt durch den Photowiderstand (LDR) durch den Transistor Q, und schaltet somit die Lampe an.
US-amerikanischer, elektromechanischer Dämmerungsschalter. Aufbau aus einem lichtabhängigen Widerstand, im Dunkeln erkaltet die Heizspule des Thermo-Bimetallschalter und schaltet den Stromkreis ein.

Als Dämmerungsschalter bezeichnet man ein elektrisches Betriebsmittel, das die Aufgabe hat, einen Schaltkontakt zu betätigen, wenn ein einstellbarer Helligkeitswert unter- oder überschritten wird.

Modellarten[Bearbeiten]

  • Dämmerungsschalter mit integriertem Sensor
  • Dämmerungsschalter mit externem Sensor

Funktion[Bearbeiten]

In älteren Dämmerungsschaltern befindet sich ein sogenannter Fotowiderstand (englisch Light Dependent Resistor, LDR), ein lichtabhängiger Widerstand, dessen lichtstärkeabhängige Änderung des elektrischen Widerstandes für den Schaltbefehl herangezogen wird. Heute werden dem LDR häufig elektronische Komponenten (Fototransistor, Fotodioden) vorgezogen.

Fachliteratur[Bearbeiten]

  • Helmut Röder, Heinz Ruckriegel, Heinz Häberle: Elektronik 1.Teil, Grundlagen Elektronik. 8. Auflage, Verlag Europa Lehrmittel, Wuppertal, 1980, ISBN 3-8085-3178-9
  • Wilhelm Gerster: Moderne Beleuchtungssysteme für drinnen und draussen. 1. Auflage, Compact Verlag, München, 1997, ISBN 3-8174-2395-0