Dachständer
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Ein Dachständer ist ein kleiner Freileitungsmast auf dem Hausdach. Durch ein Kabel im Inneren des Dachständers wird in Wohngebieten mit Freileitungsversorgung das Haus, auf dem der Dachständer steht, mit Strom versorgt. Dabei werden meist 3 Außenleiter sowie der Neutralleiter bei 400 bzw. 230 V verwendet (siehe auch Drehstromnetz). Es können aber auch mehr Phasen verlegt werden, die dann zum Beispiel die Straßenbeleuchtung versorgen.
Freileitungsmaste für höhere Spannungen werden nicht als Dachständer ausgeführt. Eine Ausnahme ist der Mast 9108 der Bahnstromleitung entlang der Nord-Süd-Strecke durch Fulda, der südlich des Hauptbahnhofs auf dem Dach eines Güterschuppens steht. Auch die Hochspannungsleitungen, die das Kraftwerk Kozienice verlassen, sind auf Dachständern auf dem Kraftwerksdach verlegt. Ausnahmen erscheinen in diesen Fällen vertretbar, da diese Gebäude nicht von betriebsfremden Personen betreten werden und damit auch nicht die Dächer.
nach Funktion: Tragmast | Abspannmast | Weitabspannmast | Verdrillmast | Abzweigmast | Abspannportal | Endmast | Masttransformator | Masttrenner
nach Material: Holzmast | Betonmast | Stahlrohrmast | Gittermast
nach Anordnung der Leiterseile: Portalmast | Deltamast | Einebenenmast | Donaumast | Dreiebenenmast | Tonnenmast | Tannenbaummast
nach Aufstellungsort: Dachständer | Kreuzungsmast
nach Verwendungszweck: Bahnstrommast | Oberleitungsmast | Hybridmast | Telefonmast | Telegrafenmast

