Diaschisis

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Diaschisis (Griechisch für ‚ganz geschockt‘) ist ein plötzlicher Verlust der Funktion in einem Teil des Gehirns, der außerhalb des eigentlich beschädigten Bereiches liegt. Der Begriff geht auf den russischen Anatomen Constatin von Monakow zurück, der ihn zu Beginn des 20. Jahrhunderts prägte.
Vom Ort des ursprünglich geschädigten Bereiches ziehen Neuronen zum Ort der Diaschisis. Bei der Schädigung entfallen entweder exzitatorische Bahnen (ursprüngliches Konzept Monakows) oder inhibitorische Bahnen, was dann die Funktionseinbuße im von der Diaschisis betroffenen Areal bedingt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Andrews RJ: Transhemispheric diaschisis. A review and comment. In: Stroke. 1991 Jul;22(7):943-9. Review. PMID 1853416 (Text ist frei zugänglich)


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