Diskussion:Aleatorik

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Zur Literaturangabe: wie weit kann ein Buch, das 1945 erscheint, etwas zu einem Phänomen enthalten, das erst Ende der 1950er Jahre richtig Bedeutung gewinnt. Soweit ich weiss gibt es in der moderen Musik Aleatorik nicht von Mitte der 50er.

Cage benutzte Zufallsoperationen spätestens seit der "Music of Changes" für Klavier (1951). Von diesem Werk geht auch die spätere Unbestimmtheit in bezug auf die Aufführung aus. Die Zufallsoperationen ergeben gelegentlich unspielbare Stellen, die der Pianist nach seinem Gutdünken interpretieren soll, was der Komponist aber nicht vorhersehen kann. Dieses Prinzip wurde von Cage später auf ganze Werke ausgedehnt, die dann nur noch mehr oder weniger präzise Vorschriften an die Interpreten zur Ausarbeitung einer Partitur enthalten.


Fällt dies [1] (Hörprobe ganz unten) auch unter Aleatorik? --Plenz 23:44, 29. Jan 2006 (CET)

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