Diskussion:Hip-Hop (Subkultur)
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[Bearbeiten] Größe der Subkultur
Hmm, weiß jemand ob es irgendwo verlässliche Zahlen über die Anzahl der Anhänger dieser Subkultur gibt, die man in den Artikel einflechten könnte? Ich denke dass wäre durchaus eine sinnvolle ergänzung...
Ich bezweifle das solche Zahlen vorhanden sind den niemand, der der HipHop Kultur angehört oder sich ihr zugehörig fühlt meldet das irgendjemandem der dann den (schon von Anfang an zum Scheitern verurteilten) Versuch eine representativen Statistik über die Anhänger dieser Kultur aufzustellen.
Und was ich noch sagen wollte ein kaputzenpullover heißt im HipHop nicht Kaputzenpullover sonderen Hoody das sollte auch auf jeden Fall in der Sparte übr die in der HipHop Szene getragene Kleidung hinzugefügt werden!!! Über Hoody existiert sogar ein Artikel.
Hallo,
- dann will ich mich zum ersten mal einer solchen diskussion anschließen. ich bin sicherlich kein experte für die hip hop bewegung, aber vielleicht ein kleiner im thema mode und hier fällt der artikel sehr dürftig aus. zum einen ist es schwierig hier von einer männerdominierten mode zu sprechen, denn wenn ihr euch mal die anderen jugendbewegungen/subkulturen anschaut, wird seltenst auf die geschlechterspezifische mode eingegangen. somit hat man automatisch das gefühl, dass hip hop "besonders" maskulin dominiert ist. im übrigen gibt es auch hier nicht wenige dresscodes für die frauen. weiter wird in keinster weise darauf eingegangen, dass wir es hier mit einer sehr aktiven kultur zu tun haben, weswegen sich in der hiphopmode ganz viele wichtige details aus bewegungsgründen etc entwickelt hat. (die hosen sind nicht umsonst so weit, sneaker mit speziellen sohlen, cap damit der kopf geschützt ist, der hoodie, damit man sich ggf verhüllen kann) selbst die fetten ketten hatten neben dem statusgehabe ursprünglich mal sowas wie einen bank/sparbuch-sinn. man bedenke die adidas-treter von run-dmc ohne laces, sondern gummizug.... weiter sind die beispielmarken, die hier angeführt sind, sehr stark begrenzt auf die erscheinungen der letzten jahre. zu beginn waren noch ganz andere marken in, die viel interessanter wären.
ich hätte sicherlich auch was direkt geändert, möchte aber keinen alteingesessenen, die sich sicher viel besser auskennen auf die füße treten.
grüße
[Bearbeiten] Verweis zur Geschichte...
Gerade eben online gekommen: http://de.wikipedia.org/wiki/Hip_Hop_Geschichte
Warum bitte soll Torch denn ein Hip Hop-Faschist sein????????
Lokum
[Bearbeiten] "4 Elemente" hinterfragen
Hallo,
ich denke die eher dogmatische Einteilung in die klassischen "4 Elemente" sollte zwar als eine häufige europäische Sichtweise dargestellt werden, aber nicht als direkte Definition von HipHop allgemein herhalten. Ausreichend diskutiert und inzwischen weitläufig bekannt ist doch, dass Graffiti,Breakdance,Rap und DJing vier eigene Kulturphänomene darstellen, die sich jeweils völlig unabhängig voneinander entwickelt haben und erst zu einem fortgeschrittenen Stadium Ihrer Entwicklung im Sprachgebrauch zu dem Oberbegriff "HipHop" zusammengefasst wurden.
Sprachlich stellt sich das für mich wie folgt dar: ein "hop" ist eine Party, auf der getanzt wird (alter Slang-Begriff).
Was war wohl in den späten 70ern in NYC ein "hip hop"? Ein Hop, der hip war. Und das war Ende der 70er in NYC ein Hop auf dem DJs den "neuen Sound" auflegten und sich die hippen Kids trafen. Und hip waren damals nicht mehr die gangster und pimps der 70er, sondern eben die sprayer, tänzer, rapper.
Dass die nun zufällig auf den selben Block-Parties rumhingen kann aber nicht dazu führen, 4 dominante afro-amerikanische Kulturphänomene der 1960er/70er dogamtisch zu Bestandteilen einer "Phantasie-Kultur" zu machen und diese dann so zu definieren. Die 4 Elemente sind sicherlich ein schöner urbaner Mythos, vor allem gepflegt von OldSchool-Dogmatikern und selbsternannten HipHop-Kennern auf deutschen/europäischen Jams der 90er zum einen und amerikanischen HipHop-Aktivisten mit eher sozial-pädagogischem/aktivistischem Hintergrund (Zulu-Nation) zum anderen, die HipHop gerne als "Weg aus dem Elend" und "Alternative zum Verbrechen" verstehen und verkaufen - da kommt das Komplettpaket für die Kids natürlich am besten, ist für jeden was dabei.
Dem Verständnis der HipHop-Kultur und Ihrer Entstehung bringt der Begriff daher nichts und sollte kritisch überdacht werden. Überhaupt sollte vielleicht mehr abgegrenzt werden zwischen dem afro-amerikanischen HipHop-Verständnis und der verzerrten deutschen Sicht darauf. --Alex Wahl 17:23, 2005-12-19
- sehr guter einwand, dass sich im prinzip alles unabhängig voneinander entwickelt hat und erst später ein großes ganzes gebildet hat. ist so definitiv richtig.
- außerdem möchte ich mal darauf hinweisen bzw. fragen, was eigentlich mit dem oft vergessenen inoffiziellen fünften element "knowledge" ist. eine erwähnung im artikel halte ich der vollständigkeit halber für sinnvoll --Jemandanderes 01:18, 6. Mai 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Zusammenfassung
Also, ich will hier mal einige Sachen klarstellen und Unklarheiten beseitigen... Rap war anfangs nicht politisch geprägt sondern lediglich "hosting" für die DJs. Das bedeutet,sie waren dazu da, das Publikum anzuheizen und zu entertainen. Die politischen Texte entwickelten sich dann mit der Entstehung des "concious rap",der aber später entstand. Ich bin zwar mit den Leuten einer Meinung die sagen, dass die Werte des Hip Hop in den Hintergrund gerückt sind aber verschwunden sind sie nicht und dieses ganze Gejammer, dass Hip Hop je so schlecht geworden ist und früher alles besser war kann ich auch nicht mehr hören. Früher gab es genauso Leute, die Lyrics geschrieben haben, die gewaltverherrlichend oder frauenfeindlich waren. Und es gibt auch heute noch Rapper, die sozialkritische, authentische Texte schreiben. Das traurige ist nur, dass diese Rapper nich so viel Erfolg haben wie die, die "Hip Pop"(der Begriff triffts echt perfekt) machen. Und allen die hier was reinschreiben, aber nich in der Hip Hop-Kultur drinstecken kann ich nur sagen: Lasst es sein, Hip Hop muss man leben sonst versteht man ihn nicht..
[Bearbeiten] falsche Quellenangabe
Leider wurde mit der Sperrung ein gravierender Fehler konserviert: Die vermeintliche 'Quellenangabe' verlinkt auf einen falschen Artikel. Die Originalquelle ist dagegen hier zu finden: http://bad-blog.com/2007/01/03/%e2%80%9erap-ist-meine-schwester-ich-schutze-ihre-ehre%e2%80%a6/
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Der Link vom Battle of the Year ist auch nicht korrekt. http://www.battleoftheyear.net müsste er lauten, ohne das "/web/" am Ende.
[Bearbeiten] Anfänge sind unvollständig
Bei den Anfängen fehlt das sogenannte "Beatboxing". Dieses gehört eigentlich auch in die Subkultur Hip Hop. Ich hoffe das das bald geändert wird da das "fifth Element" einfach fehlt und man somit nicht den kompletten Überblick bekommt.
MfG Raideon
Auch ist die Behautung falsch, Hip Hop habe keine Ausdrucksbedeutung. Wörtlich heißt es Hüften-Sprung (-Hüpfer) wird aber spätestens seit KRS One auch frei mit neuer Intellektualität übersetzt. Dabei steht hip wie im Deutschen auch für die Eigenschaft immer auf dem neusten Stand zu sein. Hop ist dann das Wissen. Wie KRS One in seeinem SOng HIP HOP Lives rappt: "Hip is the Movement, Hop is the Knowledge"...was ich selbst auch eher unpassend finde, denn was hat Intellekt mit "Hop" zu tun da dies eher eine art von wie schon erwähnt Schwung oder Elan o.ä. ist
mfG MOI
soweit ich weiss bestand hiphop vor seiner politisierung (u.A.?) Grandmaster Flash’s hit, “The Message,” von 1982 zunächst als unpolitische party musik: the Sugar Hill Gang’s “Rapper’s Delight,” von 1978 Kann da jemand genaueres zu sagen?
--Fabianooo 05:06, 26. Sep. 2008 (CEST)
[Bearbeiten] Antisemitismus...
Es existiert kein tatsächlicher Vorwurf des Antisemitismus gegenüber HipHop. Nicht einmal der tendeziöse Artikel, der auch noch falsch verlinkt wurde, erhebt direkt diesen Vorwurf. Und auch wenn er dies täte, wäre es unerheblich, da ein einziger Artikel, welcher augenscheinlich schlecht recherchiert und auch lediglich auf einer Homepage veröffentlicht wurde, kann doch noch nicht genug "Kritk" darstellen, um in einer Enzeklopädie erwähnent zu werden. Ich bin der Ansicht, Ein Verweis auf diesen Vorwurf sollte dringend aus dem WP-Artikel entfernt werden. Dankeschön,
Felix Fleckenstein u.a.
HipHop ist stupide? Wie der Kollege oben schon gesagt hat. Wenn du HipHop nicht lebst, verstehst du ihn nicht. Ansonsten kann ich deinen Aufruf unterstützen. Allein der Verweis auf den Vorwurf entbehrt jeder sachlichen Grundlage. Es ist nicht zu leugnen, dass es Rapper gibt, die auch antisemitische Tendenzen bzw. konkrete antisemitische Aussagen in Ihren Texten transportieren. Auf die USA bezogen sind die mir diesbezüglich bekannten Rapper bekennende Mitglieder der Nation of Islam u.ä. bzw. nahestehender Organisationen. Hieraus lässt sich jedoch kein grundsätzlicher Bezug zu HipHop herleiten. Im Gegenteil. Rapmusik ist nicht zwangsläufig HipHop. Antisemitismus und ähnliche, geisteskranke Gesinnungen haben nichts! Absolut gar nichts!! mit HipHop zu tun. Also bitte streichen. Danke.
Tim Degenhardt
Das Thema "Antisemitismus" sollte ggf. unter einer Rubrik "Rassismus im Hiphop" zusammengefasst werden, ob Antisemitismus "etwas mit hiphopkultur" zu tun hat oder nicht hängt leider nicht nur von eurem selbstverständnis der hiphopkultur ab und ich vermute das es genug beispiele aus den USA, im Arabischem Raum und auch in Deutschland gibt um zu rechtfertigen das Antisemitusmus in der Hiphopkultur zumindest erwähnt/benannt wird und gegenstand kritischer auseinandersetzung bleibt.
--Fabianooo 04:50, 26. Sep. 2008 (CEST)
Hier muss ich mich, obwohl ich hauptsächlich auf der Metal-Schiene laufe, wohlwollend zu Wort melden. Ich enmpfinde es langsam als lästig, dass Musikkulturen so oft auf ihre geistigen Entgleisungen reduziert werden. Auffallend dabei ist, dass dies nur bei Randgruppen passiert, die nicht allgemein akzeptiert sind. Eben bei Hip Hop wie ich hier gerade lese, als auch im Metal. Sagt mir bitte einer, warum es im Abschnitt "Rockmusik" keinen Verweis auf das starke Subgenre "Rechtsrock" gibt? Es ist mir nicht ersichtlich, was Hip Hop auch nur im entferntesten mit Antisemitismus zu tun hat. Wer hier den arabischen Raum als Beleg bringt, macht sich lächerlich. In manchen Regionen ist der Antisemitismus common sense. Hip hop fungiert als Transportbasis dieses Gedankenguts, jedoch kann von den Standpunkten für die Hip Hop steht, nicht zum Antisemitismus übergeleitet werden. Ich verlange daher, dass man bei so Äußerungen eine gewisse Vorsicht walten lässt. -- Skemming 03:58, 19. Jun. 2009 (CEST)
[Bearbeiten] New York City
Hip Hop mag zwar auch in NY entstanden sein, aber was is mit der Westcoast (L.A. und so, da is ja auch Compton und so)?
[Bearbeiten] Frauen im Hiphop
Die Mode des Hiphop ist keine maskuline Mode, sondern eine unisex "Street"-Mode. Frauen tragen im Hiphop ebenso wie Männer häufig weite sportliche Kleidung. Insbesondere gilt dies für aktive Frauen in der Subkultur. Dies hängt mit der Mentalität und Funktionalität (etwa beim tanzen) zusammen. Innerhalb der "Regeln der Kultur" ist Hiphop eine extrem gleichberechtigte Subkultur. "Frauen bekommen für gleiche Skillz gleichen Respekt." Die im Artikel beschriebenen knapp bekleideten, sexy Frauen, sind eher als Fans, Zuschauer bzw. oft Dekoration (etwa in Rap-Videos) anzusehen und daher selbst nicht Teil der Praxis-orientierten Hiphopkultur. Djanes, B-girls, Malerinnen und Raperinnen sind so gut wie nie aufreizend gekleidet.
[Bearbeiten] Tanzarten
Clowning und Krumping wie du es beschrieben hast gehören nicht zum Breakdance sondern zum HipHop STreetdance
[Bearbeiten] Rassismus in der Hiphopkultur
Schade das diesem Artikel das Thema "rassismus in der hiphopkultur" gleich komplett ausgespart wurde, in anbetracht dessen das Hiphop (im weitesten sinne) eine der verbreitetsten und normbildendsten Jugendkulturen in Deutschland ist sollte dieses Thema ausfürlich behandelt werden.
Vieleicht sollte man sich auch damit befassen ob gar ein Unvermögen der Hiphopkultur besteht, einen Diskurs zu interlektuell artikulierten Selbstreflektion zu halten oder aufrecht zu erhalten.
--Fabianooo 04:26, 26. Sep. 2008 (CEST).

