Doppler-Radar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Doppler-Radar bezeichnet allgemein ein Radar, das die technischen Voraussetzungen hat, den Doppler-Effekt auszunutzen.

Dieser Namenszusatz hat nur noch für ein Wetterradar Bedeutung. Hier bilden die Doppler-Radare eine eigene, mittlerweile technologisch veraltete Klasse [1]. In älterer Literatur wird noch der Begriff “Doppler-Radar” verwendet, allerdings nur, um einen Namen für ein Radargerät zu nutzen, welcher lediglich aussagen soll, dass dieses Radargerät noch keine polarimetrischen Messungen durchführen kann, also nicht zu den Polarimetrischen Radaren gehört.

Für Impulsradar für militärische oder Flugsicherungsradargeräte ist der Namenszusatz „Doppler-“ nicht üblich, obwohl alle diese Radargeräte mit Hilfe der Dopplerfrequenz bewegte Ziele von Festzielen unterscheiden können beziehungsweise durch Analyse des gesamten Dopplerspektrums einzelne Ziele spezifizieren können.

Die Hersteller von Bewegungsmeldern nennen ihre Radarmodule Doppler-Radarsensoren oder Doppler-Radarsensormodule. Alle diese Geräte arbeiten nach dem Prinzip eines Dauerstrichradars. Hier ist dieser Namenszusatz oft nur Marketingstrategie, da einige der Anwendungsfälle den Doppler-Effekt gar nicht ausnutzen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Doppler Radar & Weather Observations, Dusan S. Zrnic and Richard J. Doviak, ISBN 0122214226