Dreieckschaltung

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In der Dreieckschaltung werden die drei Phasenstränge eines Drehstromsystems in Reihe geschaltet.

Dreieckschaltung

Das heißt, das Ende eines Phasenstrangs wird mit dem Anfang des nächsten Phasenstrangs verbunden. Hierdurch entstehen drei Eckpunkte (u1, v1 und w1) an denen die Außenleiter (L1, L2 und L3) angeschlossen werden. Im Gegensatz z. B. zur Sternschaltung (vgl. dort) wird bei dieser Schaltung kein Neutralleiter (N) benötigt. In Deutschland und Mitteleuropa beträgt die Spannung im Verbrauchernetz 400 Volt zwischen allen drei Phasenleitern an den Eckpunkten (u1, v1 und w1). Die einzelnen Außenleiter haben gegen Erde eine Spannung von 230 Volt.

Hauptsächlich wird die Dreieckschaltung (Drei-Leitersystem) in der Industrie bei leistungsstarken Maschinen eingesetzt und zur Leitung von elektrischer Energie über große Entfernungen.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Günter Springer: Fachkunde Elektrotechnik. 18. Auflage. Europa-Lehrmittel, Wuppertal 1989, ISBN 3-8085-3018-9.

Siehe auch[Bearbeiten]