Edmund B. Wilson
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Abbildung aus Wilsons Lehrbuch The Cell in Development and Inheritance, 2. Auflage, 1900. Dargestellt sind Zellen in der Haut eines Querzahnmolchs
Edmund Beecher Wilson (* 19. Oktober 1856 in Geneva, Illinois; † 3. März 1939 in New York City) war ein US-amerikanischer Zoologe und Genetiker.
Wilson gilt als der erste bedeutende Zellbiologe in den USA. 1898 schloss er aus der Ähnlichkeit der embryonalen Entwicklung bei Weichtieren, Plattwürmern und Ringelwürmern auf eine phylogenetische Verwandtschaft. 1905 beschrieb er zugleich mit Nettie Stevens erstmals die Bestimmung des Geschlechts durch Geschlechtschromosomen. 1907 beschrieb er als erster die heute so genannten B-Chromosomen.
Wilson zu Ehren vergibt die American Society for Cell Biology die E. B. Wilson Medal als ihre höchste wissenschaftliche Auszeichnung.
[Bearbeiten] Weblinks
- Schriften von Edmund Beecher Wilson in der SBBPK
- Biografien von Edmund Beecher Wilson und Nettie Stevens (englischsprachig)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wilson, Edmund B. |
| ALTERNATIVNAMEN | Wilson, Edmund Beecher |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Genetiker und Zoologe |
| GEBURTSDATUM | 19. Oktober 1856 |
| GEBURTSORT | Geneva, Illinois |
| STERBEDATUM | 3. März 1939 |
| STERBEORT | New York City |