Elektrisches Licht
Als elektrisches Licht bezeichnet man Licht, das durch eine Elektrizität in Licht umwandelnde Lichtquelle erzeugt wird. Beispiele sind unter anderem Glühlampe, Leuchtstofflampe und Leuchtdiode (LED).
Der Begriff „elektrisches Licht“ wird als Abgrenzung zu den anderen Methoden der Lichterzeugung (Kerze, Fackel, Petroleumlampe oder Gaslicht) verwendet.
Das elektrische Licht veränderte den Lebensstil der Menschen nachhaltig, da durch die einfache Verfügbarkeit dieser Lichtquelle die Abhängigkeit vom Tageslicht weitgehend aufgehoben wurde.
Geschichte [Bearbeiten]
Die erste Form des elektrischen Lichtes war die Kohlebogenlampe.
Die ersten elektrischen Lichtquellen zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatten einen Wirkungsgrad von weniger als einem Prozent. In dieser Zeit wurden sie aber noch nicht häufig verwendet. Die ersten industriell gefertigten elektrischen Lichtquellen (Glühlampen) ab etwa 1880 hatten einen Wirkungsgrad von zwei bis drei Prozent. Im Laufe der Zeit wurde der Wirkungsgrad leicht verbessert. Elektrische Lichtquellen mit einem hohen Wirkungsgrad (über 50 Prozent) tauchten erst in den letzten zwei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts im Massenmarkt auf. Heutzutage ist es möglich, Wirkungsgrade von über 90 Prozent zu erreichen.
Literatur [Bearbeiten]
- Schivelbusch, Wolfgang 1992: Licht, Schein und Wahn: Auftritte der elektrischen Beleuchtung im 20. Jahrhundert (= Erco-Edition). Berlin: Ernst. ISBN 3-433-02344-1.
- Schivelbusch, Wolfgang 2004: Lichtblicke. Zur Geschichte der künstlichen Helligkeit im 19. Jahrhundert. Frankfurt am Main: Fischer. ISBN 978-3596161805
- Posch, Thomas et al (Hg.) 2010: Das Ende der Nacht: Die globale Lichtverschmutzung und ihre Folgen. Weinheim: Wiley-VCH. ISBN 978-3527409464