Elektronenemission

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Elektronenemission bezeichnet den Prozess des Aussendens von Elektronen aus einem Material.

Die Elektronen können entweder durch den äußeren photoelektrischen Effekt, durch hohe elektrische Feldstärken (→Feldemission) oder hohe Temperaturen (→Thermische Emission oder Edison-Richardson-Effekt) aus der Elektronenhülle freigesetzt werden. Letzteres wird bei Glühkathoden angewendet.

Elektronen werden auch beim Zerfall von Neutronen emittiert (→Betazerfall).

Eine weitere Möglichkeit ist die Sekundärelektronenemission, bei der ein Elektron, das auf ein Material auftrifft (die Primärelektronen), weitere Elektronen (die Sekundärelektronen) herausschlägt. Das geschieht im Sekundärelektronenvervielfacher mehrfach hintereinander, weswegen man diesen zur Signalverstärkung nutzen kann. Im Rasterelektronenmikroskop wird der Effekt zur Bildgebung benutzt.
Sekundärelektronenemission tritt in gewöhnlichen Elektronenröhren an der Anode bzw. an stark positiven Elektroden auf und ist hier unerwünscht.

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