Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag (EUD PG DB) ist eine Parlamentarische Gruppe der überparteilichen Europa-Union Deutschland, die am 4. Juli 2007 gegründet wurde.[1]

Inhaltsverzeichnis

Ziele und Arbeit[Bearbeiten]

Ziel der Gruppe ist die Europäisierung des Deutschen Bundestages: Europapolitik werde zunehmend die innerdeutsche Fachpolitik bestimmen. Deshalb sei es eine große Chance, über die Europa-Unions-Mitglieder in den Fachausschüssen des Deutschen Bundestages diesen Prozess europafreundlich zu begleiten. Die Arbeit der Europa-Union-Parlamentariergruppe erfolgt in Form von Veranstaltungen und politischen Initiativen. 2010 organisierte die Gruppe zusammen mit der Europa-Union Parlamentariergruppe Europäisches Parlament eine gemeinsame überparteiliche Bewertung der neuen Mitwirkungsmöglichkeiten des Deutschen Bundestages im Rahmen des Lissaboner Vertrages.[2]

Vorstand[Bearbeiten]

Im 17. Deutschen Bundestag besteht der Vorstand aus Günter Krings (CDU/CSU), Eva Högl (SPD, Vizepräsidentin der Europa-Union Deutschland), Michael Georg Link (FDP), und Manuel Sarrazin (Bündnis 90/Die Grünen). Zum Vorsitzenden wurde am 21. Januar 2010 Manuel Sarrazin gewählt. Traditionell stellt ein Vertreter der Oppositionsparteien den Vorsitz.

Zuvor gehörten dem Vorstand die Bundestagsabgeordneten Günter Krings (CDU/CSU), Johannes Jung (SPD), Michael Georg Link (FDP), und Rainder Steenblock (Bündnis 90/Die Grünen) an.

Mitglieder[Bearbeiten]

Der Parlamentarischen Gruppe gehören in der 16. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages 108 Abgeordnete als ordentliche Mitglieder an, die zugleich Mitglied im „Europa-Union Deutschland e.V.“ mit Sitz in Berlin sind. Im 17. Deutschen Bundestag ist die Gruppe auf über 170 Abgeordnete gewachsen:

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Europa-Union Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag. Europa-Union Deutschland. Abgerufen am 3. April 2012.
  2. Vgl. Juni 2010 Ein Jahr nach dem Lissabon-Urteil: Lammert und Pöttering diskutieren über die neue Rolle der Parlamente beim "Parlamentarischen Forum Europas Zukunft"; Darstellung auf den Seiten des Deutschen Bundestages