Fehlercode

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Ein Fehlercode wird von Computerprogrammen erzeugt, wenn das Programm oder ein Unterprogramm auf Grund einer Fehlermeldung abgebrochen werden muss. Er besteht in der Regel aus einer Zahl, kann aber ebenso aus einer Zeichenfolge bestehen. Entscheidendes Kriterium ist die Eindeutigkeit des Codes, um Verwechslungen auszuschließen.

Gut geschriebene Software fängt mögliche Fehler durch Plausibilitätsprüfungen ab, die beispielsweise prüfen, ob übergebene Parameter vollständig und vom richtigen Typ sind, ob bestimmte Befehle ausführbar sind, und ob der Rückgabewert der Funktion zulässig ist. Tritt ein Fehler auf, wird das auslösende Ereignis abgefangen, und die Funktion gibt statt eines Ergebnisses einen Fehler- oder Abbruchcode zurück, anhand dessen die Fehlerursache von den aufrufenden Instanzen identifiziert werden kann. Eine alternative Strategie zu Fehlercodes sind Ausnahmebehandlungen.

Der wohl bekannteste Abbruchcode ist der so genannte 404-Error Toter Link im Internet. Dieser wird angezeigt, wenn eine Webseite nicht vorhanden oder nicht erreichbar ist.
Bei Betriebssystemen sind es beispielsweise die beim Blue Screen bzw. der Kernel panic – dem unabwendbaren Systemabsturz – angegeben typischen Errorcodes (stop error codes), die direkt vom Kernel geliefert werden und Rückschlüsse auf den Versagensgrund geben.