Feroxforelle

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Feroxforelle
Salmo ferox.jpg

Feroxforelle (Salmo ferox)

Systematik
Kohorte: Euteleosteomorpha
Unterkohorte: Protacanthopterygii
Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
Familie: Lachsfische (Salmonidae)
Gattung: Salmo
Art: Feroxforelle
Wissenschaftlicher Name
Salmo ferox
Jardine, 1835

Die Feroxforelle (Salmo ferox) ist eine Fischart aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Sie kommt in Irland im Lough Melvin, Lough Corrib und Lough Mask, in Schottland im Loch Awe, Loch Laggan und anderen Seen, sowie wahrscheinlich in den Seen Ullswater und Bassenthwaite in Cumbria sowie im Llyn Padarn und Llyn Peris in Wales vor. Von manchen Autoren wird sie als Unterart Salmo trutta ferox der Forelle betrachtet. Die genaue Abgrenzung der Arten Salmo ferox und Salmo trutta ist schwierig.

Merkmale[Bearbeiten]

Feroxforellen erreichen eine Länge von bis zu 80 Zentimetern und ein Gewicht bis etwa 14 Kilogramm.[1] Der Körper ist braun bis silbrig mit keinen oder wenigen kleinen schwarzen Flecken.

Lebensweise[Bearbeiten]

Die Art besiedelt tiefe, nährstoffarme Seen, in denen Saiblinge (Salvelinus) vorkommen, die einen Großteil der Beute ausmachen. Während Jungtiere bis etwa 30 Zentimeter Länge sich vorwiegend von Insekten und anderen Wirbellosen ernähren, fressen ältere Tiere fast ausschließlich Fische. Die Laichzeit liegt im November und Dezember, die Eier werden in tiefen Zuflüssen der Seen abgelegt. Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 23 Jahren.

Quellen[Bearbeiten]

  •  Maurice Kottelat, Jörg Freyhof: Handbook of European Freshwater Fishes. Publications Kottelat, Cornol 2007, ISBN 978-2-8399-0298-4, S. 403.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1.  A. E. J. Went: „Ferox“ trout, Salmo trutta L. of Loughs Mask and Corrib. In: Journal of Fish Biology. 15, Nr. 3, 1979, ISSN 0022-1112, S. 255–262, doi:10.1111/j.1095-8649.1979.tb03606.x.

Weblinks[Bearbeiten]

Feroxforelle auf Fishbase.org (englisch)

  • Salmo ferox in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.1. Eingestellt von: Freyhof, J. & Kottelat, M., 2006. Abgerufen am 17. Oktober 2013