Feuersteinminen von Jablines

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Die Feuersteinminen von Jablines im Département Seine-et-Marne, Île-de-France in Frankreich wurden im Jahre 1904 entdeckt und 1989 im Zuge der Untersuchung einer westlich des Ortes verlaufenden TGV-Trasse erforscht. Es ist eines der größten unter den etwa 100 bekannten neolithischen Feuersteinbergwerken in Europa. Der Standort nahe der Marne umfasst auf 15 Hektar mehr als 3000 Schächte von zwei bis sieben Metern Tiefe (davon 766 freigelegt und 58 erforscht) und eine Anzahl von Schlagplätzen. Die C-14-Datierung zeigt den Beginn des Betriebes ab 4300 v. Chr., während der Michelsberger Kultur an.

Literatur[Bearbeiten]

  • F. Bostyn & Y. Lanchon: Jablines: Le Haut-Château, (Seine-et-Marne) : une minière de silex au Néolithique 1992 ISBN 2-7351-0441-9
  • F. Bostyn & Y. Lanchon: The neolithic flint mine at Jablines “Le Haut-Château“, (Seine-et-Marne) In: A. Ramos-Millán & M. A. Bustillo (Hrsg.): Siliceous rocks and culture Granada 1997

Weblinks[Bearbeiten]