Fibrillation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Fibrillation bezeichnet spontane Zuckungen einzelner Muskelfasern der Skelettmuskulatur.

Bei manchen Erkrankungen können unkontrollierte kleine Muskelfaserzuckungen als Symptom auftreten. In der Kardiologie bezieht sich „Fibrillation“' auf rasche, ungleichmäßige und unsynchronisierte Muskelkontraktionen des Herzmuskels und ist dort ein medizinischer Fachausdruck aus der englischen Literatur, der im Deutschen weniger geläufig ist (atrial fibrillationVorhofflimmern, ventricular fibrillationKammerflimmern).[1]

Abgrenzung[Bearbeiten]

  • Faszikulation – kurze Muskelbündelzuckung ohne Bewegungeffekt
  • Myoklonie – Muskelzuckung mit oder ohne Bewegungseffekt
  • Tremor – regelmäßige hin- und hergehende Bewegung (Zittern)
  • Dystonie – längerdauernde Muskelverkrampfung
  • Myokymie – oberflächliche, örtlich begrenzte wellenartige Muskelkontraktion

Kunststofftechnik[Bearbeiten]

In der Kunststofftechnik bezeichnet der Begriff die Abspaltung fadenförmiger Faseranteile weitgehend parallel zur Längsachse der Faser.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fibrillation. dict.cc
  2. S. Picht: Fibrillation – Problem oder Chance? (PDF) In: Lenzinger Berichte, 78/98; abgerufen 12. Juni 2009
Gesundheitshinweis Dieser Artikel bietet einen allgemeinen Überblick zu einem Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu diese Hinweise zu Gesundheitsthemen beachten!