Fissura orbitalis superior

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Linke Orbita des Menschen von vorn. 1 Foramen ethmoidale, 2 Canalis opticus, 3 Fissura orbitalis superior, 4 Fossa sacci lacrimalis, 5 Sulcus infraorbitalis, 6 Fissura orbitalis inferior, 7 Foramen infraorbitale.

Die Fissura orbitalis superior ist eine etwa 20 mm lange und bis zu 6 mm breite spaltförmige Öffnung zwischen Ala major und Ala minor des menschlichen Keilbeines (Os sphenoidale). Sie verbindet die Augenhöhle (Orbita) mit der mittleren Schädelgrube (Fossa cranii media).

Die Fissura orbitalis superior ist Durchtrittsort folgender Strukturen:

Bei den meisten Nichtprimaten wird die Öffnung als Fissura orbitalis bezeichnet. Bei den Paarhufern verschmilzt sie mit dem Foramen rotundum zum Foramen orbitorotundum. Die Fissura orbitalis superior wird durch den Anulus tendineus communis in mehrere Etagen unterteilt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Herbert Kaufmann (Hrsg.): Strabismus. Unter Mitarbeit von W. de Decker unter anderem. Enke, Stuttgart 1986, ISBN 3-432-95391-7.