Forschungszentrum Informatik

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FZI Forschungszentrum Informatik
FZI Forschungszentrum Informatik
Logo des FZI
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: keiner (rechtlich selbständig)
Bestehen: seit 1. Januar 1985
Standort der Einrichtung: Karlsruhe
Außenstelle: Berlin
Art der Forschung: Informatik-Anwendungsforschung
Fächer: Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Elektrotechnik, Maschinenbau
Fachgebiete: Automation und Robotik, Energie, Gesundheitswesen, Wissen und Informationsdienste, Produktion und Logistik, Mobilität, Software-Entwicklung
Leitung: Prof. Dr. Andreas Oberweis, Prof. Dr. Ralf Reussner, Jan Wiesenberger, Prof. Dr. J. Marius Zöllner
Mitarbeiter: 171 Mitarbeiter insgesamt, davon 135 wissenschaftliche Mitarbeiter (Stand: 2013)[1]
Anmerkung: Wissenschaftliche Ergebnisse 2013: 18 Dissertationen, 3 Bücher und Buchbeiträge, 19 Zeitschriftenbeiträge, 121 Tagungsbeiträge[2]
Wirtschaftliche Ergebnisse 2013: 117 neu gestartete Projekte, davon 76 Industrie- und 41 öffentliche Projekte[3]
Homepage: www.fzi.de

Das unabhängige FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie ist eine gemeinnützige Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Das FZI wurde 1985 vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und der Universität Karlsruhe (heute: Karlsruher Institut für Technologie) gegründet und hat satzungsgemäß die Aufgabe, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie in Unternehmen und öffentliche Einrichtungen einzubringen und junge Menschen für eine akademische und wirtschaftliche Karriere oder den Sprung in die Selbstständigkeit zu qualifizieren.

Aufgabe und Forschungsfelder[Bearbeiten]

Geführt von Professoren verschiedener Fakultäten entwickeln die Forschungsgruppen am FZI für ihre Auftraggeber Konzepte, Software-, Hardware- und Systemlösungen und setzen die gefundenen Lösungen prototypisch um. Das FZI ist in sieben Anwendungsfeldern tätig und forscht interdisziplinär an 21 Forschungsfeldern:

Als gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts arbeitet das FZI für und mit Unternehmen und öffentlichen Institutionen jeder Größe: Kleinbetriebe und Konzerne, regionale Verwaltungen, Länder, Bund und EU. Im Jahr 2013 wurden am FZI über 200 Projekte durchgeführt.[4]

Zertifizierung[Bearbeiten]

Alle Bereiche des FZI sind nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Außerdem ist das FZI akkreditiertes PROFIBUS Competence Center und Testlabor.[5]

Netzwerk[Bearbeiten]

Das FZI ist Mitglied der Innovationsallianz innBW und der Innovationsallianz TechnologieRegion Karlsruhe sowie Innovationspartner des KIT im Bereich IT Außerdem ist das FZI im Software-Spitzencluster und im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West als Partner engagiert.[6]

FZI House of Living Labs[Bearbeiten]

Das FZI House of Living Labs vereint die acht Living Labs des FZI unter einem Dach und dient der anwendungsorientierten, interdisziplinären Forschung:

  • FZI Living Lab Automotive
  • FZI Living Lab mobileIT/mobileBusiness
  • FZI Living Lab Service Robotics
  • FZI Living Lab smartAutomation
  • FZI Living Lab smartEnergy
  • FZI Living Lab smartHome/AAL
  • FZI Living Lab smartMobility
  • FZI Living Lab smartSecurity

In den einzelnen Laboren wird sowohl in spezifischen Themengebieten mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gearbeitet, als auch themenübergreifend mit den anderen Laboren an Schnittstellen der unterschiedlichen Themen geforscht.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FZI-Jahresbericht 2013/2014. FZI, 14. März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  2. FZI-Jahresbericht 2013/2014. FZI, 14. März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  3. FZI-Jahresbericht 2013/2014. FZI, 14. März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  4. FZI-Jahresbericht 2013/2014. FZI, 14. März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  5. FZI-Jahresbericht 2013/2014. FZI, 14. März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.
  6. FZI-Jahresbericht 2013/2014. FZI, 14. März 2014, abgerufen am 21. Oktober 2014.

Weblink[Bearbeiten]