Französisches Etymologisches Wörterbuch

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Das Französische Etymologische Wörterbuch (FEW) ist das wichtigste etymologische Wörterbuch in Bezug auf die galloromanischen Sprachen. Es wurde von dem Schweizer Philologen Walther von Wartburg konzipiert. Die Originalausgabe in deutscher Sprache wurde ab dem Jahr 1922 veröffentlicht.

Ziel war es, die Herkunft, Geschichte und Transformationen von allen Wörtern des Französisch-Lexikon, einschließlich der galloromanischen Sprachen, der französisch-okzitanischen und der provenzalischen Sprache aufzuzeigen. Ab 1952 unterstützte der Schweizerische Nationalfonds dieses Projekt, seit 1993 das Centre national de la recherche scientifique (CNRS).

Das FEW wurde 2002 abgeschlossen: Es umfasst 25 Bände, 160 Faszikel, mehr als 17.000 Seiten. Außerdem gibt es eine sehr verkürzte Ausgabe in französischer Sprache, das Dictionnaire étymologique de la langue française (DELF), das im größten französischen Universitätsverlag, den Presses universitaires de France, veröffentlicht wurde (letzte Ausgabe im Jahr 2004, ISBN 978-2-13-054426-5).

Übersicht[Bearbeiten]

  • Die Bände 1 bis 14 enthalten die lateinischen, griechischen, vorromanischen und einige onomatopoetische Etyma (Ursprungswörter).
  • Die Bände 15 bis 17 enthalten die germanischen Etyma.
  • Band 18 enthält die Anglizismen,
  • Band 19 Orientalia,
  • Band 20 die Entlehnungen aus anderen Sprachen (Bretonisch, Baskisch, Hebräisch, u.a.).
  • Die Bände 21 bis 23 ordnen Material unbekannter oder unsicherer Herkunft, darin auch die Entlehnungen aus anderen romanischen Sprachen, außerdem Korrekturen und neue Forschungsergebnisse.
  • Die Bände 24 und 25 sind Neubearbeitungen des Buchstabens A.[1][2]

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Baldinger (Hrsg.): Introduction aux dictionnaires les plus importants pour l'histoire du français (Band 8 von Bibliothèque française et romane), Klincksieck, Paris, 1974 ISBN 2-252-01655-8

Weblinks[Bearbeiten]

Nachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/crai_0065-0536_2001_num_145_2_16302
  2. http://www.unil.ch/ling/page64198.html