Fuchslabyrinth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Fuchslabyrinth gehört mit knapp 9 km Gesamtlänge zu den fünf längsten Höhlen in Deutschland. Die Höhle befindet sich in der Nähe von Schrozberg-Schmalfelden in Baden-Württemberg und wurde 1974 von der Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Stuttgart[1] entdeckt. Der Name erinnert daran, dass die Höhle ursprünglich von Füchsen bewohnt war.

Die Höhle befindet sich in einer Aufwölbung des Oberer Muschelkalk der Hohenloher Ebene.

Das Höhlensystem besteht aus zwei Teilen: Der obere, trockene Teil besteht aus schmalen Nord-Süd Klüften unterschiedlicher Höhe. Diese sind durch sehr niedrige, von West nach Ost verlaufenden Röhren oder Schichtfugengängen verbunden. Später wurde ein unter diesem Labyrinth liegender Wassergang entdeckt, der sich mehrere Kilometer von Westen nach Osten erstreckt und an bisher nicht durchtauchten Siphonen endet. Hydrologisch ist dieser Wassergang mit der Schandtauberhöhle verbunden.

Die derzeit neuesten Veröffentlichungen über dieses Objekt findet man in den Beiträgen zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland.[2] Eine Konsolidierung der Forschungsergebnisse der letzten 35 Jahre mittels der Software Therion ist zurzeit in Arbeit.

Die Höhle ist nicht öffentlich zugänglich.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arbeitsgemeinschaft Höhle und Karst Stuttgart
  2. Beiträge zur Höhlen- und Karstkunde in Südwestdeutschland, Heft 50

49.32972222222210.027777777778500Koordinaten: 49° 19′ 47″ N, 10° 1′ 40″ O