Günther VII. (Schwarzburg-Blankenburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Günther VII. von Schwarzburg († 1274) war ab 1236 Graf von Schwarzburg-Blankenburg.

Leben[Bearbeiten]

Günther war ein Sohn des Grafen Heinrich II. von Schwarzburg aus dessen Ehe mit Gräfin Irmgard von Weimar-Orlamünde († ca. 1222).

Um 1228/29 hielt sich Günther gemeinsam mit Kaiser Friedrich II. in Jerusalem auf. 1236 folgte er seinem Vater als Graf von Schwarzburg-Blankenburg und wurde, nach dem Tod seines Bruders Heinrich III., 1259 auch Graf von Schwarzburg.

Im Thüringer Erbfolgekrieg wurde Günther 1248/49 gefangen genommen.

Der Graf gründete 1267 das Kloster zu Saalfeld.

Nachkommen[Bearbeiten]

Günther hatte mit seiner Gemahlin Sophie, von der nur der Vorname bekannt ist, folgende Kinder:

  • Günther IX. († 1289), Stifter der Linie Schwarzburg-Schwarzburg
  • Sophie († 1279) ∞ 1268 Graf Berthold V. von Henneberg
  • Irmgard († 1313), Äbtissin zu Ilm
  • Heinrich V. († 1285), Stifter Linie Schwarzburg-Blankenburg
  • Günther X. († ca. 1308)
  • Albrecht III. († ca. 1265)
  • Günther XI. († ca. 1308)
  • Tochter ∞ Otto von Lobdeburg-Arnshaugk
  • Christina ∞ ca. 1282 Burggraf Otto II. von Dohna

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]