Gürtel-Sandfisch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gürtel-Sandfisch
Serranus subligarius.jpg

Gürtel-Sandfisch (Serranus subligarius)

Systematik
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Serranoidei
Familie: Sägebarsche (Serranidae)
Unterfamilie: Eigentliche Sägebarsche (Serraninae)
Gattung: Serranus
Art: Gürtel-Sandfisch
Wissenschaftlicher Name
Serranus subligarius
Cope, 1870

Der Gürtel-Sandfisch (Serranus subligarius) ist ein kleiner Sägebarsch (Serranidae), der nur zehn Zentimeter lang wird. Er ernährt sich räuberisch von kleinen Fischen und Krebstieren. Namensgebend für die Fische ist ein dunkles Band, das sich von der Rückenflosse, zwischen dem hart- und dem weichstrahligen Teil beginnend, bis hinter den weißlichen Bauch erstreckt. Alle Flossen, mit Ausnahme der Bauchflossen, sind gepunktet.

Verbreitung[Bearbeiten]

Er lebt an der Küste Floridas. Gelegentlich findet man Exemplare nördlich bis Nordkarolina und an der Nordküste des Golf von Mexiko. Es gibt keine Gürtel-Sandfische in der Karibik und bei den Bahamas. Sie sind keine Bewohner der Korallenriffe, sondern bevorzugen flaches Wasser mit Sandböden bis in eine Tiefe von 20 Meter.

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Die Tiere sind Hermaphroditen. Sie werden mit einer Länge von 4,5 Zentimeter geschlechtsreif. In der Natur übernehmen sie dann zuerst den weiblichen Part. Ab einer Länge von 8 Zentimeter nehmen sie dann die männliche Rolle ein. Tiere, die im Aquarium einzeln gehalten wurden, haben Eier gelegt, aus denen Larven geschlüpft sind. Sie haben sich also selbst befruchtet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Serranus subligarius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien