GUN

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Videospiel GUN. Zu weiteren Bedeutungen siehe Gun.
GUN
Entwickler Neversoft
Publisher Activision
Erstveröffent-
lichung
8. November 2005
Plattform Xbox 360, PS2, NGC, Xbox, PC, PSP
Genre Action-Adventure
Spielmodus Einzelspieler
Steuerung Gamepad; Maus und Tastatur
Systemvor-
aussetzungen
PentiumIII 1,8 GHz, 256 MB RAM, 32 MB Grafikkarte mit T&L, DirectX 9.0c, 2.8 GB Speicherplatz, DVD-ROM-Laufwerk, Windows 2000/XP
Medium DVD-ROM, Download
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 16 freigegeben
PEGI ab 18+ Jahren empfohlen
Information Die US-Version wurde indiziert.

GUN ist ein Videospiel, das im Auftrag von Activision von Neversoft entwickelt wurde und 2005 für alle damals aktuellen stationären Konsolen und für PC erschien. Es ist ein Third-Person-Shooter, der im Wilden Westen angesiedelt ist.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt[Bearbeiten]

Der vom Spieler gesteuerte Protagonist Colton White wird mit seinem Vater Ned während einer Fahrt mit einem Raddampfer in eine Schießerei mit Banditen verwickelt, in dessen Verlauf Ned tödlich getroffen wird. Vor seinem Tod kann er seinem Sohn jedoch noch sagen, dass er gar nicht sein leiblicher Vater ist. Colton beginnt darauf hin mit Nachforschungen, um Klarheit über seine Vergangenheit zu erlangen, gerät dabei jedoch zwischen die Fronten rivalisierender, mächtiger Parteien.

Gameplay[Bearbeiten]

Neben dem Erfüllen der Hauptaufträge kann der Spieler einigen anderen, optionalen, Beschäftigungen nachgehen. So hat man die Möglichkeit, Poker zu spielen, Gold zu schürfen und mit Nebenaufträgen wie Steckbrief-Gesuchen oder der Arbeit als Hilfssheriff Geld zu verdienen.

Da GUN in einer größeren und offenen Spielwelt, vergleichbar mit Grand Theft Auto, spielt, kann der Protagonist auf Pferde zurückgreifen, um größere Distanzen zügiger zu bewältigen. Zudem hat man die Möglichkeit, während des Reitens seine Waffen zu benutzen.

Ein weiteres Merkmal des Spiels ist die sogenannte Schnellziehfunktion. Hier schaltet der Charakter in eine zeitverzerrte Ich-Perspektive.

Trivia[Bearbeiten]

In der englischen Sprachversion werden mehrere Charaktere von bekannten Schauspielern gesprochen, wie z.B. von Thomas Jane, Dwight Schultz, Ron Perlman und Kris Kristofferson.

Um in Deutschland eine möglichst niedrige Alterseinstufung zu erhalten oder gar um einer möglichen Indizierung zu entgehen, wurde die deutsche Version erheblich geschnitten. So wurden Sterbeanimationen und Blut entfernt. Anders als in der englischen Originalfassung kann einem sterbenden Gegner nicht der Skalp abgetrennt werden. Die Originalfassung wurde indiziert.

Weblinks[Bearbeiten]