Galerie
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Der Ausdruck Galerie (von italienisch galleria „langer Säulengang“) bezeichnet:
- in der Architektur:
- einen zu mindestens einer Seite offenen Bereich innerhalb der Kubatur eines Gebäudes, siehe Loggia, Bogengang (Architektur) und Galerie (Architektur).
- einen schmalen, mit Geländer oder Brüstung versehenen Gang an der Außenseite von Gebäuden, siehe Laubengang.
- bei Befestigungsanlagen einen bedeckten Gang mit Schießscharten, siehe Fachbegriffe Festungsbau.
- eine Empore in Kirchen, Konzertsälen, Bibliotheken etc.
- im Theater den obersten Rang der Zuschauerplätze.
- eine mit Glas überdachte Ladenpassage.
- in der Kunst:
- Räume, in denen Bilder, Gemälde, Fotografien oder generell Kunstobjekte ausgestellt werden und gegebenenfalls auch zum Verkauf stehen. Dieser Begriff ist aus der Architektur abgeleitet, da Gemälde in der Grande Galerie des Louvre ausgestellt wurden. Siehe dazu Galerie (Kunst).
- davon abgeleitet: Internetseiten, auf denen in verdichteter Form Bilder oder Fotos gezeigt werden.
- im Bergbau einen Stollen, siehe Stollen (Bergbau)
- im Straßen- oder Eisenbahnbau ein zum Schutz gegen Lawinen und Steinschlag errichtetes Gewölbe oder einen Tunnel im Gebirge, wird auch Schutzgalerie genannt.
- im Schiffbau einen Ausbau am Schiffsheck
- in der Höhlenforschung einen langgestreckten Raum in einer Höhle, siehe Galerie (Höhle)
- in der Wiener Gaunersprache das von der Polizei geführte Album mit Abbildungen verdächtiger Personen, die daher auch als Galeristen bezeichnet wurden.[1]
- Siehe auch
- Galerie (Fulda), Stadtteil von Fulda
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ nach Peter Wehle: Sprechen Sie Wienerisch? Wien 1980, vgl. Stoß, Bukidomino.
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