Gemäldegalerie

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Alte Pinakothek, Saal IX mit Blick auf Saal VIII
In der Gemäldegalerie, Zeichnung von Honoré Daumier
National Gallery of Art

Als Gemäldegalerie wird ein Museum bezeichnet, das hauptsächlich Werke der Malerei (Gemälde) ausstellt. In der Regel handelt es sich um eine Dauerausstellung.

Geschichtliche Entwicklung[Bearbeiten]

Die ältesten Belege für Bildergalerien stammen aus Indien, wo drei Typen von Galerien (Chitrasalas) unterschieden wurden: Palastgalerien, öffentliche und private Galerien. [1]

In den Uffizien in Florenz wurde bereits im 16. Jahrhundert eine galleria im Obergeschoss zur Ausstellung von Bildern benutzt. Eines der ersten selbständigen Galeriebauten zur Ausstellung von Kunst entstand mit der 1709 bis 1712 errichteten Gemäldegalerie Düsseldorf. Der älteste erhaltene fürstliche Galerie- und Museumsbau in Deutschland ist die zwischen 1755 und 1764 erbaute Bildergalerie Sanssouci. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde im Schlossbau ein langer, stark durchfensterter Trakt so bezeichnet, der sich besonders gut zur Präsentation von Gemälden eignete. Prägend für die weitere Begriffsgeschichte wurde die Grande Galerie des Louvre, in dem bedeutende Gemälde der italienischen und französischen Schule erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Fortan bezeichnete man vor allem Museen als Galerien, die eigens zur Präsentation von Gemälden errichtet wurden.

Beispiele:

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Chitrasalas: Ancient Indian Art Galleries