Granikos

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Granikos – Biga Çayı
Çan Çayı, Kocabaş Çayı
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Der Fluss Biga (Granikos)

Der Fluss Biga (Granikos)

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Çanakkale (Türkei)
Flusssystem Granikos
Quelle Kaz DağıVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Mündung bei Karabiga (Bez. Biga, früher Priapos) ins Marmarameer40.3774784272527.31819152832Koordinaten: 40° 22′ 39″ N, 27° 19′ 5″ O
40° 22′ 39″ N, 27° 19′ 5″ O40.3774784272527.31819152832
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Länge 80 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mittelstädte Çan, Biga

Der Granikos (türkisch Biga Çayı) ist ein Fluss in Kleinasien, Türkei.

334 v. Chr. traf Alexander der Große am Granikos auf das Heer der kleinasiatischen persischen Satrapen und deren griechische Söldner unter Memnon. Alexander erzwang den Übergang über den Fluss und schlug die persische Reiterei in die Flucht. Die griechischen Söldner wurden umzingelt und niedergemacht. Memnon gelang die Flucht. Er erhielt vom Großkönig Dareios III. den Oberfehl über die persische Flotte und starb 333 v. Chr. bei der Belagerung von Mytilene auf Lesbos.[1]

Bis zum 19. Jahrhundert überquerte die vermutlich im 4. Jahrhundert n. Chr. von den Römern errichtete Weiße Brücke den Fluss in Richtung Gallipoli, die aufgrund ihrer sauberen Ausführung und prächtigen Marmorverkleidung die Aufmerksamkeit früher europäischer Reisender erregte.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Wikisource-logo.svg Granikos in Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Artikel Granikos in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)