Große Cognakpflanze

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Große Cognakpflanze
Ludwigia repens, Ammannia gracilis, Hygrophila polisperma, Myriophyllum spec. (von links)

Ludwigia repens, Ammannia gracilis, Hygrophila polisperma, Myriophyllum spec. (von links)

Systematik
Eurosiden II
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Weiderichgewächse (Lythraceae)
Unterfamilie: Lythroideae
Gattung: Cognakpflanzen (Ammannia)
Art: Große Cognakpflanze
Wissenschaftlicher Name
Ammannia gracilis
Guill. & Perr.

Die Große Cognakpflanze (Ammannia gracilis), auch Zierliche Cognakpflanze oder einfach Cognakpflanze (auch geschrieben als Kognakpflanze) genannt, ist eine Sumpfpflanze aus der Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae). Sie stammt aus der afrikanischen Region Senegambia und wächst dort an Flussufern und in Überschwemmungsgebieten. Namensgebend ist die cognacbraune Farbe, die sie als Aquarienpflanze bei guten Lichtverhältnissen entwickeln.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Große Cognakpflanze wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 35 cm. Der selten aufrechte, meist niederliegende, gebogene, fleischige und kahle Stängel kann bis zu 60 Zentimeter lang werden und besitzt dünne, gebogene Verzweigungen. Die einfachen Laubblätter sitzen kreuzgegenständig an den Stängeln. Emerse Pflanzen entwickeln Laubblätter mit einer bei einer Länge von 2 bis 6 Zentimeter linealen bis verkehrt-eiförmigen Blattspreite. Submerse Pflanzen entwickeln Laubblätter mit einer bei einer Länge von 7 bis 12 Zentimeter längeren, lanzettlichen Blattspreite.

Aquaristik[Bearbeiten]

In der Aquaristik ist die Zierliche Cognakpflanze eine beliebte Aquarienpflanzen. Insbesondere in Holländischen Pflanzenaquarium werden diese Pflanzen verwendet, um Pflanzenstraßen anzulegen. Für ein gutes Gedeihen benötigen die Pflanzen Temperaturen über 24 °C und weiches Wasser. Angewiesen sind sie außerdem auf eine sehr gute Beleuchtung.

Taxonomie[Bearbeiten]

Die Erstbeschreibung von Ammannia gracilis erfolgte 1833 durch Jean Baptiste Antoine Guillemin und George Samuel Perrottet in Florae Senegambiae Tentamen, 1, S. 301. [1]

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ammannia gracilis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis